Optimismus bei Fußball-Hessenligist

KSV Baunatal stellt Neuzugänge vor: Hoffnung und frischer Wind

+
Der Baunataler Trainer mit seinen Neuzugängen: Nico Brandt (von links/kommt aus der A-Jugend des KSV Baunatal), Berke Durak (A-Jugend), Laurin Unzicker (Hessen Kassel), Benedikt Saul (A-Jugend), Trainer Tobias Nebe, Max Annemüller (OSC Vellmar), Dominik Schaumburg (Co-Trainer/kommt von der SG Schauenburg), Sinan Üstün (OSC Vellmar) und Janik Szczygiel (FSC Lohfelden). 

Das Training für die neue Saison hat beim Fußball-Hessenligisten KSV Baunatal bereits wieder begonnen. Inzwischen wurden im Stadion am Baunsberg auch die Neuzugänge präsentiert.

Wir waren dabei und geben zusammen mit Trainer Tobias Nebe einen Ausblick auf die Saison und die nächsten Höhepunkte.

Die Pokalspiele

„Im Moment konzentrieren wir uns auf das Finale im Hessenpokal am kommenden Dienstag“, sagt Trainer Tobias Nebe, bei dem das Sommerloch im Moment kein Thema ist. Am Dienstag ab 19 Uhr ist Zweitligist SV Wehen Gegner im Stadion Wetzlar. Im August geht es dann im heimischen Parkstadion weiter mit dem nächsten Zweitligisten. Der VfL Bochum ist dann für die erste Runde des DFB-Pokals zu Gast. „Ein Erstligist wäre zwar toll gewesen, aber inzwischen sind wir ganz froh über Bochum. Ein Traditionsverein, der nicht zu weit von uns entfernt ist, dürfte sicherlich einige Fans mitbringen“, sagt Nebe, der auf ein gut gefülltes Baunataler Stadion hofft.

Die neue Mannschaft

In Baunatal hält sich die Fluktuation in Grenzen. „Die Neuen werden für frischen Wind sorgen und auch den Konkurrenzdruck beleben“, sagt Nebe. Neben dem „gestandenen Hessenliga-Fußballer“ Janik Szczygiel vom FSC Lohfelden setzt Nebe zudem auf André Schmitt aus der westfälischen Landesliga, der für die notwendigen Toren sorgen soll.

Und auch die vereinseigene Jugendarbeit wird sich in der kommenden Saison wohl bezahlt machen: Nico Brandt, Berke Durak und Benedikt Saul aus der eigenen A-Jugend werden die erste Mannschaft verstärken.

„Und ich freue mich auch über unseren neuen Co-Trainer Dominik Schaumburg“, sagt Tobias Nebe. Schaumburg komme von der SG Schauenburg und besitze die B-Lizenz. „Wir werden uns die Trainingsarbeit teilen, und ich hoffe natürlich auf neue Ideen. Unser bisheriger Co-Trainer Jens Helmerich hatte zuletzt Probleme mit unserem frühren Trainingsbeginn um 17 Uhr.“

Die Liga

„Ich rechne mit einer starken Liga. Dreieich hat sich gut verstärkt, Fulda wird sich einiges ausrechnen und Stadtallendorf wird den Wiederaufstieg anstreben. Auch mit Fernwald ist zu rechnen. Das ist ein starker Aufsteiger“, sagt Nebe. Nach dem überraschenden Rückzug des FSC Lohfelden aus der Hessenliga würden zudem künftig die Derbys mit dem KSV Hessen eine noch größere Bedeutung bekommen. Natürlich würden die Löwen auch weiterhin zu den Aufstiegsaspiranten zählen.

Die Saisonziele

„Wir gehen mit einer positiven Grundstimmung in die neue Saison. Als Siebter der vergangenen Saison würden wir gern die Saison 2019/20 unter den ersten sechs abschließen. Das Erreichen des Hessenpokal-Finales und die Teilnahme am DFB-Pokal strahlen natürlich in die neue Saison aus. Da hoffen wir einiges an Motivation für die Hessenliga mitnehmen zu können“, sagt Nebe. Spielerisch wolle man an den Abschlussschwächen arbeiten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.