Fußball-Hessenligist am Sonntag im Einsatz

KSV Baunatal tritt auch in Walldorf auf Kunstrasen an

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Auf Abstand gehalten: Baunatals Thomas Müller (links) setzt sich auf Kunstrasen gegen Fuldas Benjamin Fuß durch. Auch die Partie am Sonntag in Walldorf findet auf diesem Belag statt. 

Baunatal – Das Wetter ist noch nicht so schlecht, dass die Fußballer auf die Kunstrasenplätze ausweichen müssten. Dennoch steht für den KSV Baunatal in der Hessenliga am Sonntag (15 Uhr) die zweite Partie in Folge auf diesem Belag an. Und dann geht es zu richtigen Experten auf diesem Gebiet. Schließlich richtet der Gastgeber Rot-Weiß Walldorf alle seine Hessenliga-Partien auf Kunstrasen aus.

„Es ist kein Nachteil für uns. Wir sind Kunstrasen gewöhnt und trainieren selbst seit drei Wochen schon darauf“, sagt KSV-Trainer Tobias Nebe. „Es kommt für uns nicht überraschend, wir haben uns mit den Köpfen darauf eingestellt.“ Zudem trug der KSV sein Heimspiel vor einer Woche selbst auf Kunstrasen aus – auch im Hinblick darauf, dass die nächsten drei Auswärtspartien auf diesem Belag stattfinden. Die Nordhessen holten beim 1:1 gegen den SG Barockstadt Fulda-Lehnerz einen Punkt, und waren trotz Rückstand am Ende näher dran am Sieg als der Tabellendritte. „Es ist positiv, dass uns das 0:1 nicht umgeworfen hat. Wir haben Fortschritte gemacht“, sagt Nebe. Sein Co-Trainer Dominik Schaumburg fügt hinzu: „Es war ein sehr gutes Spiel von uns. Jetzt wollen wir mit einem Sieg in Walldorf den Punkt vergolden.“

Die Baunataler treffen auf einen Gegner, der zwar vor dieser Saison seit 1995 nicht mehr auf Oberliga-Niveau gespielt hat, aber dennoch in Hessen einen Namen hat. In den 1950er, 80er und 90er Jahre spielten die Rot-Weißen jeweils mehrere Spielzeiten in der höchsten hessischen Liga. Bekannt sind die Walldorfer für ihre gute Jugendarbeit. Bestes Beispiel dafür ist Niklas Süle. Der verletzte Abwehrchef des FC Bayern München und der Nationalelf stammt aus der Walldorfer Jugend. Und auch bei einem Blick auf die Liste der Ex-Trainer fällt ein Name besonders auf: Jürgen Sparwasser. Der frühere Stürmer, der durch das Siegtor im Duell zwischen der DDR und BRD bei der Weltmeisterschaft 1974 bekannt wurde, trainierte die Rot-Weißen von 1994 bis 1996.

Zurück zum KSV: Der muss weiter auf Torwart Pascal Bielert (Schulterverletzung) verzichten. Für ihn steht erneut Max Annemüller im Tor. Auch Sinan Üstün fehlt verletzt. Fraglich sind die Einsätze der angeschlagenen Nico Schrader und Felix Schäfer.

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