Fußball-Hessenligist tritt bei der SG Barockstadt an

KSV Baunatal zu Gast in Fulda: Der Mix soll’s machen

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Kaum zu halten: Auf die Durchsetzungsfähigkeit von Felix Schäfer (links), hier gegen Jerome Zey (hinten) und Matthias Neugebauer vom SV Hadamar, hofft der KSV Baunatal auch bei der SG Barockstadt. 

In der Fußball-Hessenliga trifft der KSV Baunatal am Samstag auf die SG Barockstadt. Nach der Baunataler 0:2-Niederlage beim Saisonauftakt ist es bereits das zweite Aufeinandertreffen der beiden Teams innerhalb weniger Wochen.

Da nimmt man die Strapazen gern in Kauf! Am Ende der zweiten Englischen Woche in Folge und drei Tage nach dem 4:0-Erfolg im Hessenpokal beim SV Steinbach tritt Fußball-Hessenligist KSV Baunatal am Samstag (15 Uhr) wieder in Osthessen an. Gegner bei einer reizvollen Aufgabe ist die erstmals im Fuldaer Stadion Johannisau antretende SG Barockstadt.

Der Gegner

Fulda/Lehnerz hinkt hinter seinen Erwartungen her. Die Elf von Trainer Alfred Kaminski gewann und verlor jeweils zweimal. Die Siege glückten ausgerechnet gegen nordhessische Teams. Zum Ligastart hielten die VW-Städter im Parkstadion gut mit und verloren 0:2. Auch der FSC Lohfelden spielte gegen Barockstadt auf Augenhöhe, unterlag aber 2:3. Zu übertriebenem Respekt vor den Fusionierten sieht Baunatals Mittelfeldspieler Felix Schäfer keine Veranlassung. „Das sind alles prima Fußballer. Aber es ist ja nicht sicher, dass aus zwei guten Mannschaften unbedingt eine sehr gute wird.“

Die Ausgangsposition

Bei neun Punkten Rückstand auf das Führungsduo Alzenau und Gießen dürfen sich die ambitionierten Osthessen keine Blöße mehr geben. Unbeschwert aufspielen kann dagegen Baunatal. „Wir möchten aber gewinnen, um oben dranzubleiben. Auch deshalb, weil wir zwei Wochen später den KSV Hessen erwarten und dann dicht an ihm dransein wollen“, sagt Schäfer. Ob die Lust auf mehr die Unbeschwertheit verdrängt? „Nein, glaube ich nicht. Wir haben den guten Mix von Anspannung und Lockerheit.“

Diesen werden die Baunataler auch brauchen. Denn vermutlich fallen Thomas Müller, Slava Petrukhin, Max Blahout, Patrick Krengel und Mario Wolf grippekrank aus. Niklas Künzel (Innenbanddehnung) und Jonas Springer (Wadenzerrung) fehlen verletzt. Der KSV profitiert nun von seinem breiten, homogenen Kader.

Schäfer und Die Zehn

Seit dieser Saison trägt Schäfer die Rückennummer zehn. Die anfänglichen Frotzeleien der Kollegen sind verstummt. Zumal der Sechser schon drei Tore erzielte. „Vielleicht habe ich ja ein bisschen was vom Trainer abbekommen. Der hat die Zehn vorher getragen“, scherzt der 23-Jährige mit Blick auf Tobias Nebe.

Offensiver als früher ist Schäfer nicht ausgerichtet, „aber ich hatte mir vorgenommen, torgefährlicher zu werden“. Das hat geklappt, denn in den beiden vorigen Spielzeiten brachte er es nur auf insgesamt vier Treffer. In Fulda könnte er diesen Wert bereits erreichen und sogar toppen – im sechsten Spiel.

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