Fußball-Hessenliga

KSV Hessen gegen Lohfelden: Derby gegen den Ex-Klub

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Kraftvoll: Lohfeldens Moritz Meuser (vorn, gegen KSV-Spieler Brian Schwechel) kehrt ins Auestadion zurück. 

Kassel. Wenn in der Fußball-Hessenliga ein nordhessisches Derby ansteht, dann ist es für viele Spieler oft ein Treffen mit dem Ex-Klub. So ist das auch beim Duell zwischen dem KSV Hessen Kassel und dem FSC Lohfelden (Freitag, 19.30 Uhr, Auestadion).

Der FSC könnte eine Startelf aufstellen, die komplett aus früheren Löwen besteht – allerdings wäre dann kein Torwart dabei. Dennoch trugen elf Spieler im Lohfeldener Kader schon einmal das KSV-Trikot.

Dazu zählt Moritz Meuser, der zehn Jahre lang für den KSV spielte – davon acht Jahre in der Jugend. „Natürlich ist damals eine Verbundenheit zum Verein entstanden, aber das spielt jetzt keine Rolle mehr“, sagt der 25-Jährige. Dennoch fiebert Meuser dem Nachbarschaftsduell entgegen. „Ich freue mich, weniger weil ich dort einmal gespielt habe, sondern mehr, weil es ein besonderes Derby ist“, sagt er. Schließlich ist es schon vier Jahre her, dass er vom KSV zum FSC wechselte. Ein Grund für die Vorfreude ist die Tatsache, dass in der Hessenliga nicht alle Tage in einer Umgebung wie im Auestadion gespielt wird. „Es ist ein schönes Stadion, das für höhere Aufgaben bestimmt ist“, sagt Meuser und fügt hinzu: „Freitagabend, Flutlicht und ein neu verlegter Rasen, da ist jeder Spieler heiß drauf.“

Meuser absolvierte in seiner Zeit beim KSV fünf Partien in der Regionalliga und 39 Spiele für die zweite Mannschaft in der Verbandsliga. Dabei warfen ihn Verletzungen immer wieder zurück und verhinderten eine größere Zahl an Einsätzen in der ersten Mannschaft. „Meist war ich samstags im Kader der Ersten und habe dann sonntags in der Zweiten gespielt“, sagt der Mittelfeldspieler. „Dennoch waren es zwei interessante Jahre. Ich habe dort vieles gelernt.“

Die meisten Spiele im Herrenbereich für die Löwen hat aber ein anderer Lohfeldener vorzuweisen. Daniel Beyer absolvierte 126 Partien für den KSV. Für die erste Mannschaft der Kasseler spielten auch Mounir Boukhoutta, Serdar Bayrak, Admir Saric und David Lensch. In der Zweiten beziehungsweise im Nachwuchsbereich waren Janik Szczygiel, Rashid Haidari, Julian Berninger-Bosshammer, Okan Gül und Tjarde Bandowski aktiv.

Aufseiten des KSV gibt es weniger Spieler mit einer Lohfeldener Vergangenheit. Genau gesagt drei. Adrian Bravo Sanchez absolvierte in vier Jahren beim FSC 109 Partien. Tim-Philipp Brandner spielte 56-mal für Lohfelden, Jan-Philipp Häuser einmal. 

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