Fußball-Hessenliga

Lohfelden verpasst Coup, Sattorov lässt Baunatal jubeln, Gießen feiert Aufstieg

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Baunataler Sieggarant: Rolf Sattorov .

Der FSC Lohfelden hat eine Überraschung knapp verpasst. Beim FC Gießen, dem souveränen Spitzenreiter der Hessenliga, kassierten die Nordhessen erst spät den Gegentreffer zum 1:2 (1:0)-Endstand.

Damit schaffte Gießen vorzeitig den Aufstieg in die Regionalliga. Parallel freute sich der KSV Baunatal über einen 3:1 (2:1)-Heimsieg gegen den Hünfelder SV.

So lief das Spiel Gießen gegen Lohfelden

Die Lohfeldener erwischten beim Tabellenführer einen Traumstart. Nach schwerem Fehler von Gießens Torwart Frederic Löhe traf Nasuf Zukorlic zum 1:0 der Gäste. So ging es vor knapp 1000 Zuschauern auch in die Pause. Sollten die Nordhessen etwa den Platzherren die geplante Aufstiegsparty vermasseln?

In der 57. Minute glich der Favorit durch Torjäger Damjan Marceta aus, der nach Flanke per Kopf erfolgreich war. Bis zur 88. Minute durfte die couragiert auftretende Elf von FSC-Coach Alfons Noja auf eine Überraschung hoffen. Dann war Gießens Johannes Hofmann mit einem platzierten Distanzschuss erfolgreich. Wenig später bejubelte der FC Gießen die Hessenliga-Meisterschaft. Die Hausherren feierten ausgelassen mit ihrem Anhang. Es gab kräftige Bierduschen.

KSV Baunatal verbessert sich nach 0:6 gegen Alzenau

Der KSV Baunatal zeigte sich verbessert gegenüber dem 0:6 vom Mittwoch in Alzenau und durfte sich über eine frühe 2:0-Führung freuen: Zweimal traf Rolf Sattorov nach Flanke von Patrick Krengel (18., 29.). Ärgerlich aus Sicht der Gastgeber nur: Kurz vor dem Wechsel verkürzte Hünfeld vor 250 Besuchern auf 1:2 (Torschütze: Krieger, 45.). Nach dem Wechsel hatten die Osthessen ihre Möglichkeiten, scheiterten aber wiederholt an KSV-Keeper Pascal Bielert. Kurz vor Ende erlöste Sattorov sein Team mit dem 3:1 (85.).

Bayern Alzenau setzt sich vom KSV Hessen ab

An der Tabellenspitze nutzte der FC Bayern Alzenau die Schwäche des KSV Hessen aus, der am Vorabend in Fulda 2:6 verloren hatte, und setzte sich durch einen 4:1-Heimsieg über Eddersheim noch etwas von den Kasseler Löwen ab.

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