Am 27. Juli geht es wieder los

Sieben neue Mannschaften: So sieht die Hessenliga im kommenden Jahr aus

In der Hessenliga gibt es für 2020 sieben neue Mannschaften auf dem Platz. 

Kassel. Rund zwei Monate Sommerpause gibt es für die Fußball-Hessenliga. Am 25. Mai fand der letzte Spieltag statt, am 27. Juli fällt der Startschuss für die neue Saison.

Sechs Mannschaften haben die fünfte Spielklasse verlassen: zwei nach oben, vier nach unten. Sieben neue Teams kommen dazu: zwei von oben, fünf von unten. Heißt gleichzeitig: Die Hessenliga wird in der kommenden Spielzeit wieder auf die Sollstärke von 18 Mannschaften aufgestockt. Wir stellen die Neulinge vor.

Die Absteiger

Aus der Regionalliga-Südwest kommen mit dem TSV Eintracht Stadtallendorf und demSC Hessen Dreieich zwei alte Bekannte dazu. Nach zwei Jahren in der Regionalliga konnte Stadtallendorf mit Trainer Dragan Sicaja den Abstieg nicht mehr verhindern. Am Ende fehlten den Mittelhessen vier Punkte und einige Tore, um ein drittes Jahr in der vierten Liga zu bleiben. Im Kader steht mit dem 21 Jahre alten Arne Schütze einer, der in der A-Jugend sowie ein Jahr in der ersten Mannschaft für den KSV Hessen Kassel aktiv war.

Constant Djakpa, Spieler von Dreieich

Als Stadtallendorf 2017 in die Regionalliga aufstieg, verzichtete der damalige Hessenliga-Meister Dreieich noch auf den Sprung nach oben. Ein Jahr später – und mit der nächsten Meisterschaft im Gepäck – ging es für das Team aus dem Landkreis Offenbach dann aber doch nach oben. Doch das Abenteuer ist für die Mannschaft nach nur einem Jahr wieder vorbei. Magere 19 Punkte holten die Südhessen und wurde abgeschlagen Letzter, lieferten dabei die schlechteste Rückrunde der Regionalliga-Geschichte ab (ein Sieg, ein Unentschieden).

Dragan Sicaja, Trainer Eintracht Stadtallendorf

Der bekannte Trainer Rudi Bommer trat während dieser Talfahrt zurück. Ab sofort coacht Lars Schmidt das ambitionierte Team mit dem Ex-Bundesligaprofi Constant Djakpa. Das Saisonziel ist schon ausgegeben. Dreieich will den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga.

Die Aufsteiger

Drei Meister plus zwei Aufsteiger nach der Relegation – fünf Verbandsligisten schafften den Sprung in die Hessenliga – weil mit Alzenau ein zweites Team den Sprung über die Aufstiegsrunde in die Regionalliga schaffte. Für Meister Gießen ging’s direkt eine Klasse höher.

Freuen darüber durfte sich der TuS Dietkirchen. Die Mittelhessen stiegen 2012 in die Verbandsliga Mitte auf, nun glückte sogar der Sprung in die fünfhöchste Spielklasse. Dort wird Dietkirchen aber sicher gegen den Abstieg spielen. Ebenfalls über die Relegation gelang dem SV Neuhof der Aufstieg – und das erstmals nach 60 Jahren Abstinenz. Aufstiegstrainer Alexander Bär verlässt Neuhof, dafür übernimmt Valentin Plavcic, der zwischenzeitlich auch beim KSV Hessen gehandelt wurde.

Valentin Plavcic, Trainer SV Neuhof

Der direkte Aufstieg als Meister gelangen demSV Steinbach (Nord), dem FSV Fernwald (Mitte) und dem SV Rot-Weiss Walldorf (Süd). Walldorf fing in der Rückrunde noch den 1. Hanauer FC ab, der zur Winterpause bereits acht Punkte Vorsprung hatte, in der zweiten Saisonhälfte aber zwölf Zähler weniger holte. Aus der Verbandsliga Mitte kehrt mit Fernwald ein alter Bekannter zurück in die Hessenliga. 2014 stieg Fernwald aus der Hessenliga ab, es folgte der Absturz in die Kreisoberliga, nun die Rückkehr. Steinbach kehrt nach nur einem Jahr Abstinenz zurück. 

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