Zittersieg beim Aufsteiger

KSV Baunatal gewinnt 2:1 in Ginsheim – VfB in Schlussphase mit großen Chancen

Auswärtssieg: (von links) Jonas Springer, Vyacheslav Petrukhin und Nico Schrader. Archivfoto:  Schachtschneider

Ginsheim. Während im Obergeschoss noch die Pressekonferenz lief, sangen unten die Fußballer des KSV Baunatal. Die Nordhessen gewannen am Samstag das Hessenligaspiel beim VfB Ginsheim 2:1 (0:0).

Aber fast hätte der gastgebende Aufsteiger in der Schlussphase noch einen 0:2-Rückstand ausgeglichen. Erst nutzte Francesco Teodonno einen Foulelfmeter, den Baunatals Patrick Krengel an Mahdi Mehnatgir verschuldet hatte, zum Anschlusstreffer (79.). KSV-Trainer Tobias Nebe kritisierte Krengels Foul als „völlig unnötig“.

Kurz darauf jagte Eduardo Landu Mateus den Ball aus sieben Metern über Latte und Zaun (85.). Eine Minute später hielt KSV-Torhüter Pascal Bielert einen Flachschuss von Teodonno. Nach einem Baunataler Zittersieg sah es lange nicht aus. „Wir sind gut ins Spiel gekommen“, sagte Nebe. „Gerade in der Anfangsphase hatten wir eins, zwei gute Möglichkeiten, aus denen wir zu wenig gemacht haben.“

Das 0:0 zur Pause „war für uns eher schmeichelhaft“, sagte der Ginsheimer Trainer Artur Lemm in Anspielung darauf, dass die Baunataler mit ihren schnellen Angriffen der VfB-Defensive immer wieder zusetzten. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff ging der KSV auch in Führung, da Nico Möller nach Pass von Manuel Pforr traf. Allerdings vergab VfB-Kapitän Jörg Finger eine Riesenchance zum Ausgleich: Nach einer Ecke köpfte er aus sechs Metern genau auf den auf der Torlinie postierten Daniel Borgardt (53.). Statt 1:1 stand es bald 0:2, denn VfB-Innenverteidiger Maximilian Thomasberger stieß Pforr elfmeterreif zu Boden, und Nico Schrader verwertete den Strafstoß (65.).

Nebe: „Danach haben wir wahrscheinlich gedacht, das Ding ist durch – und jeder hat ein paar Prozente zurückgeschaltet.“ Aber letztlich endete die KSV-Vorstellung an der Mainspitze doch mit Gesang.

Von Dirk Winter

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