HNA-EAM-Cup: JSG Nieste/Staufenberg in der Endrunde

Bonaforth. Die F-Junioren der JSG Nieste/Staufenberg vertreten den Altkreis Münden bei der Endrunde des HNA-EAM-Cups. Das Team setzte sich im Vorrundenfinale gegen Werder Münden durch.

Riesenfreude herrschte am Samstag bei den F-Jugendfußballern der JSG Nieste/Staufenberg. Mit einem 3:0-Finalerfolg nach Neunmeterschießen über den 1. FC Werder Münden sicherte sich das Team des Trainergespanns Thorsten Schönewolf und Werner Büker den Sieg. Dritter wurde die JSG Jühnde/Scheden/ Bühren, die im kleinen Finale Gastgeber Bonaforther SV bezwang.

Nachdem die beiden Finalisten schon in der Vorrunde den souveränsten Eindruck hinterlassen hatten (siehe Artikel unten), gaben sie sich auch im Halbfinale keine Blöße. Während dem FC Werder dabei gegen Jühnde/Scheden/Bühren ein Treffer ihres überragenden Torjägers Mirac Özgen reichte, machte sich die JSG Nieste/Staufenberg durch einen souveränen 2:0-Erfolg über Bonaforth (Torschützen Damien Schlischo und Nico Beciri) selbst zum Turnierfavoriten.

Im Endspiel knüpften beide Teams dann nahtlos an die zuvor gezeigten Leistungen an. Trotz körperlicher Überlegenheit der Obergerichtler hielten die Mündener gut dagegen. Außer einer guten Torgelegenheit, bei der FC-Keeper David Wagner sein ganzes Können unter Beweis stellte, ließ das von Stefan Faulstich und Michael Fraatz trainierte Team nichts zu. Weil aber auf der anderen Seite die Abwehr ebenfalls sicher stand und Werder die nötige Durchschlagskraft fehlte, hieß es am ende der regulären Spielzeit 0:0. Das anschließende Neunmeterschießen wurde zu einer klaren Angelegenheit für die JSG. Während Nico Beciri, Ben Nickel und Damien Schlischo sicher trafen, gingen die Mündener - ähnlich wie die großen Bayern einige Tage zuvor im Pokal-Halbfinale - komplett leer aus. „Immerhin sind unsere nicht ausgerutscht“, hatte Stefan Faulstich seinen Humor schnell wieder gefunden. Werders Coach ergänzte: „Wir wollten ins Endspiel kommen und das haben wir geschafft.“ JSG-Trainer Thorsten Schönewolf resümierte: „Auch wenn es ein enges Finale war, haben wir meiner Meinung nach das Turnier verdient gewonnen.“ Am Samstag vertritt er mit seinen Jungs den Altkreis bei der Turnier-Endrunde im Kasseler Stadtteil Wolfsanger.

Bevor die JSG Nieste/Staufenberg das Finale für sich entschied, gab es schon viele interessante Spiele in den beiden Vorrundengruppen.

GRUPPE A

Der allererste Turniertreffer war ausgerechnet ein Eigentor eines Dransfelders. Kein gutes Omen also. Letztlich wurde der DSC Achter. Im Spiel gegen Bonaforth musste Trainer Patrick Klein nach Gesichtstreffern zudem gleich zweimal den „Sanitäter“ spielen. Bonaforth erreichte zum Auftakt gegen Friedland dank eines Tores von Nick Klemm ein 1:1 und wusste: da geht heute was. Friedland hätte für den Halbfinaleinzug einen höheren Sieg gegen Dransfeld benötigt. Nach einer 2:0-Führung durch Oskar von Bodenhausens Doppelpack kam Hoffnung auf. Doch der DSC zeigte gute Moral, stoppte die Friedländer Angriffe und schlug durch Treffer von Colin Ruppin und Hamsa Salou zurück. Somit hatte Bonaforth hinter Werder das Halbfinale erreicht.

GRUPPE B

Obwohl sie in der laufenden Feldsaison nur in der 2. Kreisklasse antreten, kämpfte sich die JSG Jühnde/Scheden/Bühren bis ins Halbfinale vor. Den Grundstein legte der klare 4:0-Auftaktsieg gegen die SG Werratal, bei der das Team zeigte, dass es spielerisch schon einiges kann. Beim 1:0 gegen Gimte ließ Niclas Linne sein Team jubeln. Letztlich schadete das 0:4 gegen Staufenberg nicht mehr. Der spätere Turniersieger war auch in den Gruppenspielen mit 12:0-Toren äußerst souverän. Und das in erster Linie aufgrund einer körperlich starken und zugleich mit taktischem Verständnis ausgestatteten Truppe. Die jungen Gimter wirkten im Angriff noch nicht robust genug. Dafür konnte sich nur ein Gegentor gegen Jühnde und Werratal sehen lassen.

JSG Nieste/Staufenberg gewinnt Mündener Turnier

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