Hockenheimring droht Ecclestone Konsequenzen an

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Bernie Ecclestone wird sich mit den deutschen Betreibern auseinandersetzen müssen. Foto: Sven Hoppe

Sepang (dpa) - Die Hockenheimring GmbH drohte Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone für den Fall einer Absage des Großen Preises von Deutschland im kommenden Jahr Konsequenzen an.

"Wir haben Verträge für 2016 und 2018. Wenn diese nicht eingehalten werden, hat das Folgewirkungen", sagte Geschäftsführer Georg Seiler dem "Mannheimer Morgen".

Ecclestone wollte in Sepang keine Garantie für einen deutschen Formel-1-Lauf in der nächsten Saison geben. "Ich kann das Rennen für 2016 in Hockenheim nicht bestätigen", hatte der Brite am Freitag am Rande des Großen Preises von Malaysia gesagt. Abschwächend erklärte er: "Das gilt für alle Rennen."

Die Hockenheimring GmbH hat noch einen Vertrag für zwei WM-Läufe 2016 und 2018. Der Internationale Automobil-Verband FIA hatte den für dieses Jahr am 19. Juli geplanten deutschen Grand Prix vor kurzem abgesagt. Weder der eigentliche Veranstalter Nürburgring noch Ersatzkandidat Hockenheimring hatten sich aus finanziellen Gründen in der Lage gesehen, das Rennen zu organisieren. Ein Angebot von Mercedes in letzter Minute, den Grand Prix finanziell zu unterstützen, führte ebenfalls zu keiner Einigung.

Ecclestone verlangt von allen Veranstaltern Antrittsgebühren im zweistelligen Millionenbereich. Für die beiden deutschen Strecken sollen diese bei rund 15 Millionen Dollar liegen.

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