27:33- Vipers bieten Leipzig Paroli

Zeigte gegen Leipzig eine starke Leistung: Vipers-Kreisläuferin Nadja Bolze, hier gegen Shenia Minevskaja (links) und Anne Hubinger (rechts). Foto: malafo

Bad Wildungen. Die Bad Wildunger Vipers haben in der Handball-Bundesliga der Frauen die zweite Heimniederlage in Folge einstecken müssen. Gegen den HC Leipzig gab es ein 27:33 (12:15).

Nach der schwachen Leistung gegen die Berliner Füchse erwartete Trainerin Tessa Bremmer eine Reaktion ihres Teams. Und sie wurde nicht enttäuscht. In Punkto Einstellung und Kampfgeist zeigte ihre Mannschaft gegen den Titelkandidaten 45 Minuten eine gute Leistung. „Das war ein Schritt vorwärts“, lobte Bremmer.

Denn vor 700 Fans waren die Vipers lange ein ebenbürtiger Gegner, auch wenn Leipzig fast über die gesamte Spielzeit in Führung lag. Aber abschütteln ließen sich die Bad Wildungerinnen nie. Die Abwehr mit einer guten Manuela Brütsch stand deutlich stabiler, als noch am Samstag. Und vorne zeigten die Vipers durchaus Spielfreude. Immer wieder wurden Tore herausgespielt, gerade Kreisläuferin Nadja Bolze erzielte so schöne Treffer.

Spielentscheidend waren letztlich die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel. Die Vipers kassierten bei einer langen 6:4-Überzahl zwei Tore, kurz darauf nutzte Leipzig eine Zeitstrafe gegen die Vipers, um den Vorsprung auf 22:16 auszubauen (39.). „In Überzahl lassen wir das Ding liegen“, wusste auch Bremmer. „Da sind uns dumme individuelle Fehler passiert.“

Am Ende stand eine 27:33-Niederlage und die Erkenntnis von Bremmer, dass sogar gegen solch einen Gegner wie Leipzig etwas drin ist, „wenn wir mit so einer Einstellung spielen“.

Von Thorsten Spohr

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