Allen Widrigkeiten getrotzt: Vipers gewinnen 34:28

Feierten den wichtigen Auswärtssieg der Vipers ausgelassen: Miranda Schmidt-Robben (links) und Tamara Haggerty. Foto: Eibner

Göppingen. Nach dem 34:28 (15:14)-Triumph bei Frisch Auf Göppingen in der Handball-Bundesliga der Frauen machten die Vipers noch ein paar Jubelfotos mit ihren mitgereisten Fans. Dabei hielten sie das Trikot mit der Nummer 20 hoch, das sonst Petra Nagy trägt. Auf ihre Spielmacherin hatten die Gäste vor 968 Zuschauern verzichten müssen, da die Mutter der Abwehrchefin überraschend gestorben und die 24-Jährige deshalb in ihre ungarische Heimat geflogen war.

So konnte HSG-Trainerin Tessa Bremmer beim Achten nur noch auf zehn Spielerinnen zurückgreifen, was keine guten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden des bisherigen Elften und eine Wiedergutmachung für die 29:37-Hinspielniederlage waren. Doch die Vipers trotzten allen Widrigkeiten, wobei sich Bremmer erneut als Improvisationskünstlerin bewies.

So stellte die Niederländerin ihre Landsfrau Tamara Haggerty, „nachdem wir das am Freitag zehn Minuten im Training geübt hatten“, für Nagy als Spielmacherin auf und die gelernte Kreisläuferin agierte so, als ob sie immer schon im Rückraum gespielt hätte. „Ich war schon aufgeregt, als Tessa mir gesagt hat, dass ich im Rückraum spielen soll. Ich musste mich im Spiel erst etwas daran gewöhnen, aber dann lief es ganz gut“, sagte die Innenblockspielerin.

So konnte Haggerty, die im zweiten Durchgang lange auf Halblinks agierte, während Laura Vasilescu in die Mitte gewechselt war, oft an den Kreis auflösen. Als von dort Nadja Bolze, die für Haggerty am Kreis spielte, freistehend zum 34:26 (59.) traf, war der Sieg der Gäste längst perfekt. Der kam einer Demütigung für Frisch Auf gleich, das der HSG mit seiner offensiven 3:2:1- beziehungsweise 3:3-Abwehr riesige Räume öffnete. (jh)

Den kompletten Spielbericht finden Sie in unserer Montagsausgabe.

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