Rollenwechsel beim Handball-Bundesligisten HSG Bad Wildungen 

Annika Busch ist neue Teammanagerin bei den Vipers

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Erstes Team-Event in neuer Rolle für Annika Busch: Kochschule für das Vipers-Team bei Sterne-Koch Frank Schicker im Möbelkreis Einrichtungshaus.

Bad Wildungen - Rollenwechsel für Annika Busch: Die langjährige Rechtsaußen und Leistungsträgerin hat bei der HSG Bad Wildungen das Amt der Teammanagerin übernommen

Busch sorgt somit für Entlastung von Trainerin Tessa Bremmer.

Bereits bei der Verabschiedung von Busch als Spielerin am Ende gab es Andeutungen für ihren Verbleib bei den Vipers, die sich nun bestätigt haben. Beim Bad Wildunger letzten Heimspiel in der Saison 2018/2019 gegen den Buxtehuder SV (24:35) am 11. Mai hatte Busch nach ihrem Rücktritt im Frühjahr 2018 vom Rücktritt im Sommer 2017 zum zweiten und letzten Mal ihre sportliche Laufbahn beendet.

Dass der Publikumsliebling den Vipers in einer anderen Form erhalten bleiben würde, hatte die HSG-Fans gehofft. In ihrer neue Rollen als Teammanagerin ist die 28-Jährige nun erste Anlaufstation für die Mannschaft.

„Dass wir diese Position innerhalb der Vipers brauchen, hat sich schon vor geraumer Zeit abgezeichnet. Die Anforderungen von Spielerinnen, Trainerstab, Umfeld und Verband steigen seit Jahren stetig und als Verein wollen und müssen wir natürlich passende Antworten geben – sofern es umsetzbar und von unserem Budget überhaupt möglich ist“, sagt Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel.

Für ihn ist die Linkshänderin die ideale Besetzung als Bindeglied zur Mannschaft, da Busch aus eigener Erfahrung weiß, was die Spielerinnen benötigen beziehungsweise welche Unterstützung erforderlich ist. „In der Optimierung unserer professionellen Strukturen spielt die Position der Teammanagerin eine wichtige Rolle. Und wer wäre dafür besser geeignet, als eine Frau, die selbst im Profihandball aktiv war und die Strukturen und Abläufe des Vereins bereits kennt?“, sagt er.

Busch ist „froh, dass mir der Verein den Posten als Teammanagerin angeboten hat und ich weiter ein Teil des Teams sein darf. Nach neun Jahren im Trikot der Vipers freue ich mich riesig auf die neue Herausforderung abseits des Feldes und hoffe, den Verein von dort aus weiter unterstützen zu können“, so die gebürtige Dortmunderin.

Schon in den ersten Wochen der Vorbereitung zeichnete sich ein deutlicher Ausbau des Organisationsnetzwerks bei den Vipers ab, wodurch vor allem die Integration und Unterstützung der neuen Spielerinnen verbessert werden konnte und die Abläufe im Gesamten effizienter gestaltet werden konnten.

Zudem sei auch bei Trainerin Bremmer eine erste Entlastung spürbar, wodurch sich die zweifache Mutter noch mehr auf die sportlichen Aspekte konzentrieren zu könne, so Gimpel.   jh

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