Handball-Bundesliga Frauen: Schmidt-Robben mit erneutem Comeback bei den Vipers

Bad Wildungen verliert gegen Neckarsulm mit 31:35

Freie Bahn: Miranda Schmidt-Robben (Mitte) hat bei ihrem zweiten Comeback die Lücke zwischen Irene Espinola Perez (links) und Ex-Viper Anouk Nieuwenweg gefunden.
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Freie Bahn: Miranda Schmidt-Robben (Mitte) hat bei ihrem zweiten Comeback die Lücke zwischen Irene Espinola Perez (links) und Ex-Viper Anouk Nieuwenweg gefunden.

Beim 31:35 (19:15) gegen die Neckarsulmer Sport-Union kassierte die HSG Bad Wildungen am Samstag die vierte Niederlage in Folge. In der Tabelle der 1. Frauenhandball-Bundesliga stehen die Vipers weiter auf dem elften Platz. Miranda Schmidt-Robben feierte gegen Neckarsulm ihr zweites Comeback auf Seiten der Wildungerinnen.

Bad Wildungen - In der Ense-Halle hatte lag die HSG nach dem 2:1 (4.) schnell mit 2:4 (5.) im Hintertreffen. Bei dem folgenden Schlagabtausch zwischen dem Elften und dem Tabellenfünften machten die Gastgeberinnen ihre zunächst schwache Abwehrleistung und die großen Löcher in der offensiv ausgerichteten Deckung mit einer effektiven Offensive wett. Nach dem 5:5 in der achten Minute übernahmen die Vipers beim 12:11 (17.) wieder die Führung und setzten sich nach dem 12:12 (17.) mit einem 5:0-Lauf auf 17:12 nach 25 Minuten ab. Nach 28 Minuten führten die Bad Wildungerinnen sogar mit 19:13, bevor mit 19:15 die Seiten gewechselt wurden.

Innerhalb von fünf Minuten verspielte die HSG aufgrund vieler Fehler die Führung, 25:25 (35.), und musste nach dem 20:21 nach 36 Minuten sogar einem Rückstand nachlaufen. Nach dem 21:21 (37.) gerieten die Vipers dann endgültig ins Hintertreffen und lagen beim 22:26 in der 46. Minute erstmals sogar mit vier Toren in Rückstand. Zwar kämpfte sich Bad Wildungen nach dem 27:31 (55.) noch einmal auf 29:31 in der 56. Minute heran, doch unterliefen den Gastgeberinnen auch danach einfach zu viele Fehler, um die Mannschaft von Trainerin Tanja Logvin noch weiter in Bedrängnis zu bringen.

Während bei Neckarsulm die Rückraumspielerinnen Carmen Moser (sieben Tore), die Niederländerin Lynn Knippenborg (sieben Treffer, davon ein Tor durch Siebenmeter) und die Spanierin Irene Espinola Perez (6) die meisten Treffer erzielten, waren bei den Vipers die Rückraumspielerinnen Jana Scheib (9), Maxime Struijs (6) und Munia Smits (5/1) die besten Werferinnen.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit im Angriff zu viele Fehler gemacht“, bilanzierte die enttäuschte Bad Wildunger Trainerin Tessa Tessa Bremmer treffend, der erstmals der neue Co-Trainer Sebastian Wrzosek assistierte. (von Jürgen Heide)

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