Wildunger Trainerin Tessa Bremmer fordert mehr Druck und Aggressivität

Vipers sind Außenseiter in Oldenburg: Hoffen auf eine Überraschung

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Auf den Pass wartend: Die Ex-Oldenburgerin Alina Otto (rechts), die hier von ihrer HSG-Mitspielerin Maxi Mühlner gegen Cassandra Tollbring (links) und Maelle Faynel (beide Drome) angespielt wird, gastiert heute Abend mit Bad Wildungen beim VfL.

In Bad Wildungen sind die Vipers Außenseiter in Oldenburg und hoffen auf eine Überraschung.

Als Außenseiter gastiert die HSG Bad Wildungen in der Handball-Bundesliga der Frauen (Mittwoch, 19.30 Uhr), EWE Arena beim VfL Oldenburg.

Zwar sieht Trainerin Tessa Bremmer die Ausgangsposition des Dreizehnten beim Neunten auch „wegen der langen Fahrt“ als nicht optimal an, dennoch hofft die Vipers-Verantwortliche auf eine Überraschung ihres Teams. „Wir sind in Oldenburg nicht chancenlos, auch wenn der VfL deutlich besser als wir gestartet ist. Aber das ist keine Mannschaft, die nicht zu schlagen ist, sagt die Niederländerin.

Punkte hätten die abstiegsgefährdeten Gäste, die nach der 26:30-Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 auf dem Relegationsplatz stehen, bitter nötig. Die Pleite gegen den Aufsteiger hat Bremmer mit ihrem Team intensiv aufgearbeitet. Dabei hat sie festgestellt, „dass viele Spielerinnen mit sich selbst beschäftigt sind, obwohl sie alle das gleiche Ziel haben. Mainz war eines unserer schlechtesten Spiele. Wir müssen in Oldenburg in der Abwehr aggressiver und im Angriff mit mehr Druck spielen“, fordert Bremmer.

Trotz ihres Bänderisses im rechten Fuß soll Jana Scheib erneut mit einen Tape auflaufen und für Gefahr aus dem rechten Rückraum sorgen. Weil sich die Verletzung gebessert habe und die 19-Jährige „gut drauf ist“, so Bremmer soll die Linkshänderin im Gegensatz zum Mainz-Spiel in der Startsieben stehen. Ob der auf der Spielmacherposition Maria Ines Da Silva Pereira oder Maxime Struijs angehören, will Bremmer von der Taktik abhängig machen.

Miranda Schmidt-Robben soll nun bis Saisonende mit Vanessa Plümer auf der Rechtsaußenposition bilden. Auf der anderen Seite sollen Anna-Maria Spielvogel und die Ex-Oldenburgerin Alina Otto ein Pärchen bilden. Weil sie die gelernte Linksaußen Schmidt-Robben auf rechts für „stärker“ als Spielvogel, die ebenfalls Rechtshänderin ist, hält, soll Letztere, die zuletzt auf der rechten Seite aushalf, künftig nur noch auf links zum Einsatz kommen, was diese freuen dürfte. „‘Miri´ stellt ihre eigenen Belange zurück und stellt sich in den Dienst der Mannschaft“, sagt Bremmer.

Für einen Coup beim VfL, der der HSG im Vorjahr mit 28:22 gelang, gelte es den Oldenburger Rückraum mit Spielmacherin Myrthe Schoenaker, der Halbrechten Helena Mikkelsen und der Halbrechten Kathrin Pichlmeier in den Griff zu bekommen. „Zudem haben sie mit Julie Renner noch eine gute Torfrau“, sagte Bremmer und hofft auf die Wiederholung des Vorjahreserfolgs.

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