Heimspiel für Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen

Bei den Vipers fehlt Annika Busch gegen Favorit Metzingen

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Ist nach dem Ausfall von Rechtsaußen Annika Busch besonders gefordert: Die Bad Wildungerin Anna Frankova (links), die hier der Göppingerin Johanna Schindler enteilt ist.

Nach den zwei Heimniederlagen gegen Frisch Auf Göppingen (21:24) und Bayer Leverkusen (23:27) wartet auf die HSG Bad Wildungen mit der TuS Metzingen eine schwierigere Aufgabe.

„Metzingen kann man nicht mit Göppingen und Leverkusen vergleichen. Die spielen in einer ganz anderen Liga, sodass das Spiel extrem schwierig wird“, sagt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer vor dem Aufeinandertreffen mit dem Tabellendritten, der zuletzt fünfmal in Serie gewann und sich bisher nur Vizemeister SG Bietigheim mit 25:29 geschlagen geben musste.

Auf Amega aufpassen

„Bei Metzingen sieht man die Handschrift des neuen Trainers André Fuhr deutlich. Metzingen macht deutlich weniger Fehler und ist in der Abwehr aggressiver“, sagt Bremmer, die besonders von der krassen Entwicklung der erst 22-jährigen niederländischen Spielmacherin Delaila Amega angetan ist. „Gegen Metzingen können wir frei aufspielen, weil wir nichts zu verlieren haben. Ein Sieg und auch ein Unentschieden wäre ein Traum“, sagt Bremmer, deren Hoffungen auf einen Coup dadurch gedämpft sind, weil ihr neben den Langzeitverletzten Marieke Blase und Lisa-Marie Preis (beide Aufbautraining) auch Annika Busch fehlt.

Die Rechtsaußen hat sich gegen Leverkusen eine Knieverletzung zugezogen, wobei die genaue Diagnose noch aussteht. Bremmer hofft, dass sie auf die Leistungsträgerin nach der Pause aufgrund der Europameisterschaft in Frankreich (29. November bis 16. Dezember) zurückgreifen kann.

Rückraumduo angeschlagen

Gegen Metzingen wird die 27-Jährige von Anna Frankova vertreten. „Sie hat es schwer hinter ‘Buschi´, aber mein volles Vertrauen“, sagt Bremmer über die Tschechin. Dass sich die Halbrechte Anouk Nieuwenweg und mit Laura Vasilescu eine weitere Rückraumspielerin mit grippalem Infekt herumplagen, erschwert die Aufgabe der Vipers zusätzlich. Bremmer denkt aber, dass das Duo auflaufen kann, und überlegt Nieuwenweg in der Abwehr, wenn möglich, Verschnaufpausen zu geben.

Im Angriff, „wo es bei uns komisch läuft“, hofft die Trainerin des Tabellenzehnten vor allem auf eine Leistungssteigerung ihres Rückraums, in dem bisher nur Nieuwenweg überzeugt hat, während Maxime Struijs, Laura Vasilescu, Sabine Heusdens und Romy Bachmann-Morf mit Höhen und Tiefen agieren. „Wir werfen phasenweise die Bälle einfach weg“, sagt Bremmer und vermisst im Rückraum „eine Führungsspielerin“. „Wir brauchen schnellstmöglich Konstanz“, fügt sie an und wird am Kreis auf die Ex-Metzingerin Annika Ingenpaß setzen.

„Das Spiel wird eine schwere und unangenehme Aufgabe für uns“, sagt Fuhr, unter dem die Ex-Bad Wildungerin Tamara Haggerty als zweite Kreisläuferin hinter Nationalspielerin Julia Behnke bisher nur eine Nebenrolle spielte.

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