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Berchten vermisst die geistige Frische

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Tatjana Heini

Bad Wildungen. Mit ihrem Sieg in Hüttenberg festigte die weibliche Handball-A-Jugend der HSG Bad Wildungen ihre Tabellenführung in der Regionalliga. Die B-Jugend verlor dagegen zuhause knapp gegen Eddersheim.

  Regionalliga w. Jugend A:

Hüttenberg - Bad Wildungen/Fr./B. 29:37 (12:15). Die Bad Wildungerinnen fanden gut ins Spiel, hatten aber Probleme, ihre hundertprozentigen Chancen in Tore zu verwandeln. So entwickelte sich bis zur 18. Minute ein ausgeglichenes Spiel. Dann gingen die Edertalerinnen beim 9:7 zum ersten Mal mit zwei Toren in Führung. Die bauten sie kurz vor der Pause auf vier Tore aus, ehe Hüttenberg mit der Halbzeitsirene auf drei Tore verkürzte.

„Wir hatten einige kleine Unsicherheiten bei den Absprachen zwischen den Zweier- und Dreier-Positionen in der Abwehr, haben aber ein sehr hohes Tempo nach vorn angeschlagen und auch im Angriff sehr schnell gespielt“, sagte Trainer Markus Berchten.

Die Bad Wildungerinnen bauten ihren Pausevorsprung zunächst auf 20:16 aus, ehe diese Führung durch Unachtsamkeiten innerhalb von drei Minuten verspielt wurde und die Mittelhessinnen zum 20:20 gleichzogen. Dann setzten sich die Badestädterinnen kontinuierlich ab und demonstrierten in der Schlussviertelstunde einen Klassenunterschied in Punkto Kraft, Dynamik und Athletik. „Es war keine berauschende oder sensationell gute Leistung, aber es war eine solide Vorstellung“, so Berchten. „Alle Spielerinnen haben sich eingebracht und auch vernünftig und aggressiv verteidigt. Ich glaube, der Sieg war auch in dieser Höhe verdient“.

Tore für Bad Wildungen: Heini 7, Smits 3, Meyfarth 5, Ussia 5, Droll 3, Josefiak 6, Ochmann 8. Regionalliga w. Jugend B:

Bad Wildungen/Fr./B. - Eddersheim 22:23 (9:12). Die Badestädterinnen zeigten sich durch den Ausfall der in den letzten Wochen in sehr guter Verfassung spielenden Torhüterin Vanessa Meier verunsichert. Zwar machten die erstmals zum Einsatz gekommen C-Jugend-Torhüterinnen ihre Sache sehr gut. Dennoch war das Fehlen von Vanessa Meier deutlich zu spüren; zumal die Bad Wildungerinnen nach dem Eindruck ihres Trainers Markus Berchten auch die nötige geistige Frische über die gesamte Spielzeit hinweg vermissen ließen.

Zunächst dominierte die HSG das Spiel trotz der kurzen Deckung gegen Xenia Smits. Sie führten mit ein bis zwei Toren, bis es Mitte der ersten Halbzeit zu einem kleinen Bruch im Spiel der Heimsieben kam und sie mit 6:10 in Rückstand geriet.

Auch in der zweiten Halbzeit fand die HSG nicht zur nötigen Ruhe und Gelassenheit. Zu hektisch wurden die Angriffe vorgetragen und in der Abwehr häuften sich Unachtsamkeiten, die zu Gegentoren führten. Während der gesamten zweiten Halbzeit rannten die Gastgeberinnen dem Rückstand hinterher. Drei Minuten vor Schluss lag die HSG mit 19:23 hinten. Markus Berchten versuchte, mit offener Manndeckung noch eine Punkteteilung zu erreichen. Mehr als der einige Sekunden vor Schluss erzielte 22. Treffer war aber nicht mehr drin.

„Das Ergebnis ist ein bisschen schmeichelhaft“, gestand Berchten ein. „Wir waren sicher zwei bis drei Tore schlechter als Eddersheim.“

Tore für Bad Wildungen: Amberg 1, Smits 7, Ochmann 3, Groos 3, Hieronymus 3, Börsen 5. (xox) Foto:  zxo

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