Handball-Bundesliga, Frauen: Bad Wildunger Vipers empfangen Berliner Füchse

Bremmer setzt auf Kampf

Sie gehören zu den Leistungsträgerinnen ihrer Teams: Laura Vasilescu (Bad Wildungen, rechts) und Christine Beier (Berlin). Foto: Kaliske/nh

Bad Wildungen. Den nächsten großen Schritt in Richtung Klassenerhalt können die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen machen: Der Aufsteiger erwartet am Samstag (19 Uhr) mit den Berliner Füchsen ein Team auf Augenhöhe. Ein Sieg und das Ticket für eine weitere Saison in der Bundesliga wäre den Vipers kaum noch zu nehmen.

Im Hinspiel gab es einen dieser ganz wichtigen Siege der Vipers gegen einen direkten Gegner im Kampf um den Klassenerhalt – 24:23 hieß es Ende November. „Das hat uns damals sicher eine ruhige WM-Pause beschert“, erinnert sich Bremmer, die in der Hauptstadt nach der Geburt ihres Kindes von Zoltan Bartalos vertreten wurde.

Beim zweiten Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit erwartet Bremmer nun einen hochmotivierten Gegner. „Die haben damals eines ihrer schlechtesten Saisonspiele gemacht und ich rechne damit, dass sie heiß darauf sind, dies am Samstag vergessen zu machen.“

Dass Berlin ein Gegner auf Augenhöhe ist, will die Vipers-Trainerin übrigens nicht ganz so stehen lassen. Den größten Unterschied sieht Bremmer in der Breite des Füchse-Kaders. „Die können mehr wechseln, wie wir, haben so mehr Möglichkeiten.“ Allerdings weiß die Niederländerin auch, was sie dem entgegensetzen will: „Unser Vorteil ist der Kampf. Und wir sind eher eine Mannschaft als Berlin.“

Vom grundsätzlichen Spielsystem her ist Berlin den Vipers durchaus ähnlich. Auch die Füchse verfügen mit Laura Steinbach über eine gefährliche Shooterin im linken Rückraum. Im rechten Rückraum setzt Berlin wie die Vipers auf keine Linkshänderin, hat dort aber mit Christine Beier eine Spielerin, vor der Bremmer gehörig Respekt hat. „Sie ist die, die dort für Ordnung sorgt. Auf sie müssen wir aufpassen.“ Das allerdings sei aus der gewohnten und bewährten Grundordnung der Bad Wildunger 6:0-Abwehr möglich. „Die passt gegen Berlin eigentlich ganz gut“, so Bremmer, die beim Heimspiel zudem auf ihren kompletten Kader bauen kann.

Von Thorsten Spohr

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