HSG Bad Wildungen verlängert mit Stammkräften

Brütsch und Spielvogel bleiben bis 2022 bei den Vipers

Verlängert bei den Vipers bis Juni 2022: Torfrau Manuela Brütsch.
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Verlängert bei den Vipers bis Juni 2022: Torfrau Manuela Brütsch.

Freude bei der HSG Bad Wildungen: Mit Torfrau Manuela Brütsch und Linksaußen Anna-Maria Spielvogel haben zwei Stammkräfte ihre Verträge beim Handball-Bundesligisten bis 30. Juni 2022 verlängert.

Bad Wildungen - „Es ist für uns alle eine sehr besondere und außergewöhnliche Saison. Geisterspiele und kurzfristige Corona-bedingte Spielabsagen sind zur Normalität geworden. Auch die Ungewissheit, ob die Saison überhaupt zu Ende gespielt werden kann, begleitet uns dauernd. Und für mich wurde in den letzten Wochen immer mehr klar, dass ich so nicht aufhören möchte“, sagte Brütsch.

„Ich habe den Wunsch nochmals in einer vollen Ense-Hölle zu spielen“, hofft die bald 37-Jährige spätestens nächste Saison auf Vipers-Heimspiele vor Zuschauern in der Bad Wildunger Ense-Halle, in der sie seit Sommer 2012 für die HSG aufläuft.

„‘Manu’ ist eine wichtige und gestandene Spielerin, die wir immer noch nicht ersetzen können“, freut sich Trainerin Tessa Bremmer weiter auf ihre konstanteste Akteurin zählen zu können. Dass die langjährige Mannschaftskapitänin und Schweizer Nationaltorfrau den Vipers für ein weiteres Jahr treu bleibt, liegt für Bremmer auch daran, „dass die Stimmung in der Mannschaft gut ist und alle das Gefühl haben, dass noch mehr in unserem Team steckt“. „Das Team macht noch immer sehr viel Spaß und auch mein Körper macht weiterhin mit, was ebenfalls wichtige Faktoren für die Vertragsverlängerung waren“, sagt Brütsch.

Zu einem wichtigen Bestandteil der Vipers ist auch Anna-Maria Spielvogel geworden. Seit der vergangenen Saison ist die im Sommer 2017 zurückgekehrte frühere Jugendspielerin beim Erstligaelften die Nummer eins auf der Linksaußenpostion.

„Für mich war es eine logische Konsequenz bei den Vipers zu verlängern, da für mich die Rahmenbedingungen hier einfach passen. Ich möchte das Vertrauen, dass mir die letzten Jahre von Tessa geschenkt wurde, zurückzahlen und freue mich in Zukunft hoffentlich wieder in einer vollen Ense-Hölle Handball spielen zu können“, sagt die 23-jährige Polizistin.

„‘Spieli‘ ist super fit. Sie ist ruhig und konstant ihren Weg gegangen. Ihre Rolle in der Mannschaft ist im Laufe der Zeit gewachsen“, sagt Bremmer über die abwehrstarke Außenallrounderin, die „mein Vertrauen zurückgezahlt hat“.

Wie die Trainerin ist auch Uwe Gimpel vom Verbleib der beiden Stammkräfte in Bad Wildungen angetan. „In dieser nicht einfachen Zeit freut es mich natürlich umso mehr, dass wir weiterhin auf ‘Manu‘ und ‘Spieli“ zählen können. Sie sind beide absolute Wunschspielerinnen“, sagt der Vipers-Geschäftsführer. (Jürgen Heide)

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