Handball:

Nationalspielerin Brütsch verpatzt mit der „Nati“ WM-Qualifikation

Zum Schreien: Manuela Brütsch hat mit der Schweiz die WM-Qualifikation verpatzt. Foto: Kaliske

Zürich. Für die Handballerinnen der Schweiz ist der Traum von der Teilnahme an der WM 2015 in Dänemark geplatzt.

Die Eidgenossen verloren die ersten beiden Partien des Qualifikations-Turniers in Zürich gegen Slowenien (21:27) und Weißrussland (23:24). Somit hat auch Manuela Brütsch, die Torfrau Nummer Eins des heimischen Bundesligisten HSG Bad Wildungen, einen möglichen Höhepunkt ihrer Karriere verpasst.

Merklich angefressen wirkte die 30-Jährige gestern in Zürich am spielfreien Freitag: „Wir sind enttäuscht. Wir hatten uns gerade im eigenen Land mehr erhofft. Aber wir waren einfach nicht in der Lage, unsere beste Leistung abzurufen.“

Mit ihrer eigenen Vorstellung war Brütsch ebenfalls nicht zufrieden. „Gegen Slowenien habe ich zwar 45 Minuten gespielt, hätte aber mehr Bälle halten müssen“, sagt sie. Insgesamt habe ihr Team dabei „extrem schlecht“ gespielt, so die Frau, die seit Sommer 2012 bei den Vipers spielt.

Die knappe Niederlage gegen Weißrussland, die bereits das Ende aller schweizerischen WM-Träume besiegelte, wurmt Brütsch erst recht. „Wir haben fast immer geführt und dann verloren, weil wir nicht clever genug waren“, räumt die Torfrau ein, die in der vorentscheidenden Partie gegen die Osteuropäerinnen meist auf der Bank saß, weil Celia Schneider vom deutschen Zweitligisten Neckarsulmer SU diesmal erste Wahl war.

Für Manu Brütsch und ihre Schweizer Mitstreiterinnen wird die letzte Partie gegen Griechenland (heute, 14.30 Uhr) damit zum Spiel um die „Goldene Ananas“. Um den dritten Turnierplatz nämlich, während Slowenien und Weißrussland in einem richtigen Finale einen möglichen WM-Teilnehmer ermitteln. (ppp)

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