1. Handball-Bundesliga: Bad Wildungen vor schwieriger Aufgabe gegen Buxtehude

„Chancen sind gering“

Auch sie fehlt gegen den Vizemeister: Außenspielerin Annika Busch wird morgen wegen ihrer Oberschenkelverletzung nicht spielen können. Foto: zmp

Bad Wildungen. Bevor die Bundesliga-Saison in die lange EM-Pause geht, müssen die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen noch einmal gegen einen Hochkaräter der Liga antreten. Morgen ab 19.30 Uhr erwarten die Vipers den Deutschen Vizemeister Buxtehuder SV.

Markus Berchten macht kein Hehl daraus, dass er sein Team als krassen Außenseiter sieht. „Die Chancen sind gering“, erklärt der Trainer der Vipers. „Aber wir werden trotzdem versuchen, uns so gut wie möglich zu schlagen.“ Berchten muss weiterhin ohne Rechtsaußen Annika Busch (Hüftverletzung) und Rückraumspielerin Sabine Heusdens (Verletzung am Daumen der Wurfhand) auskommen. Beide sollen erst am 22. Dezember gegen Trier wieder auflaufen.

Markus Berchten wird wohl die Spielerinnen beginnen lassen, die bei der 17:34-Niederlage im Pokal gegen den Thüringer HC auf dem Parkett standen. Ob Kapitänin Miranda Robben auf der linken Seite anfängt oder als Regisseurin, das hat Berchten noch nicht entschieden. Auf der rechten Seite hat der Schweizer keine Alternativen zu den Linkshänderinnen Romana Grausenburger (Rechtsaußen) und Cristina Mihai (Rückraum rechts).

Kreisläuferin Tessa Cocx, die früher bei der Nationalmannschaft der Niederlande am Ball war, bekommt es in der Nahwurfzone mit der holländischen Nationalspielerin Marcella Deen (Neuzugang von Rosengarten) zu tun. Auf Laura Vasilescu, die sich steigern muss, ruht im linken Rückraum die Hauptverantwortung.

Mit Simona Cipaian, Anja Otto und Andrea Mertens bietet Markus Berchten wieder drei A-Jugendspielerinnen sowie mit Rechtsaußen Marie-Theres Raum und Kreisläuferin Theresa Loll Ergänzungsspielerinnen auf. Der Coach der Vipers weiß, dass eine Topleistung seiner Schlüsselspielerinnen vonnöten ist, wenn gegen den Favoriten Buxtehude eine Überraschung gelingen soll. „Wir müssen unsere Angriffe ruhig durchspielen und dürfen wenig Fehler machen, weil Buxtehude die mit Gegenstößen bestraft“, sagt Berchten.

Von seiner Abwehr erwartet der Schweizer konsequente und körperbetonte Arbeit. Und als früherer Torwart hofft Berchten, dass seine Torfrauen Julia Gronemann und Manuela Brütsch über sich hinauswachsen können. (ppp)

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