HANDBALL Trainerin Tessa Bremmer will das gute Gefühl behalten

HSG Bad Wildungen peilt gegen die Kurpfalz Bären dritten Sieg in Folge an

Im Anflug auf die Kurpfalz Bären: Die Bad Wildunger Rückraumspielerin Munia Smits, die sich hier gegen Laura Winkler (Halle-Neustadt, links) und Alexandra Mazzucco durchgesetzt hat.
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Im Anflug auf die Kurpfalz Bären: Die Bad Wildunger Rückraumspielerin Munia Smits, die sich hier gegen Laura Winkler (Halle-Neustadt, links) und Alexandra Mazzucco durchgesetzt hat.

Heimrecht genießt Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen am Samstag, 14. November: Gegner in der heimischen Ense-Halle sind die Kurpfalz Bären.

Bad Wildungen – „Wir wollen das gute Gefühl behalten“, sagt Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer vor dem Spiel (Samstag, 14.11., 19 Uhr, Ense-Halle) gegen die Kurpfalz Bären in Anspielung darauf, dass die HSG in der Handball-Bundesliga der Frauen zuletzt zu zwei Siegen kam. Dem 33:27-Erfolg über den Buxtehuder SV in der Liga ließen die Vipers einen 37:31-Erfolg im Pokalachtelfinale über den SV Union Halle-Neustadt folgen. Auch weil mehrere Siege am Stück für die Südwaldeckerinnen etwas ungewohnt sind, wie Bremmer meint, hat die Mannschaft Lust auf weitere Siege.

„Die Mädels sind alle extrem heiß und wollen unbedingt öfter gewinnen“, hat Bremmer festgestellt. Am Samstagabend ist ein Sieg gegen den Tabellenletzten auch unbedingt nötig, um sich weitere Luft im Kampf um den Klassenerhalt zu verschaffen. Alles andere als zwei Punkte würde die gute Stimmung bei den Vipers schnell verfliegen lassen. „Wir müssen gegen Ketsch gewinnen“, weiß auch Bremmer, denn die Vipers haben als Tabellenelfter nur zwei Zähler Vorsprung auf Relegationsplatz 13.

Auf dem steht Frisch Auf Göppingen, wobei die Baden-Württembergerinnen aber zwei Spiele weniger als die Nordhessinnen bestritten haben. „Ich denke, dass es bis zum Saisonende spannend sein wird und bis dahin mehrere Mannschaften darum kämpfen werden, Zwölfter und nicht Dreizehnter zu werden“, sagt Bremmer.

So ist gegen die Kurpfalz Bären, die bis auf das 26:29 gegen die HSG Bensheim/Auerbach alle anderen sieben Erstbundesligaspiele in dieser Saison mit einer Differenz von acht bis 19 Treffern verloren, absolute Pflicht. „Wir dürfen Ketsch nicht unterschätzen, auch weil sie eine jahrelang eingespielte Mannschaft haben. Ketsch agiert mit langen Angriffen, da dürfen wir uns nicht einschläfern lassen“, sagt Bremmer.

Gegen die „unangenehme 3:2:1-Deckung“ der Gäste hofft die Vipers-Trainerin, dass ihr Team auch über den Kreis in Person von Annika Ingenpaß zum Erfolg kommt. Für die Sportökonomiestudentin dürfte wie schon gegen Halle in der Abwehr Sabine Heusdens zum Einsatz kommen und zusammen mit Larissa Platen den Innenblock bilden. „Ihr Zusammenspiel hat gut funktioniert. Da gibt es keinen Grund zu wechseln“, sagt Bremmer, die sich darüber freut, dass Rückkehrerin Heusdens ihre Rolle als fast nur in der Abwehr eingesetzte Spielerin akzeptiert und sich so Platen und Munia Smits auf halblinks im Angriff entwickeln können.

Verzichten muss Bremmer auf Maria Ines Da Silva Pereira: Bei der portugiesischen Spielmacherin hat sich der Verdacht auf einen Anriss des Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk bestätigt. Die 29-Jährige wurde bereits in Kassel operiert und fällt gut drei Monate aus. „Gerade in der Abwehr, wo sie eine Super-Verteidigerin ist, wird Maria uns sehr fehlen“, sagt Bremmer über ihre wohl beste Deckungsspielerin.

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