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HSG Bad Wildungen benötigt ein Erfolgserlebnis im Heimspiel gegen Halle

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Hochgestiegen: Die Bad Wildunger Spielmacherin Maxime Struijs (links) beim Sprungwurf gegen die Bietigheimerinnen Xenia Smits (Mitte) und Danick Snelder.
Hochgestiegen: Die Bad Wildunger Spielmacherin Maxime Struijs (links) beim Sprungwurf gegen die Bietigheimerinnen Xenia Smits (Mitte) und Danick Snelder. © Matthias Lange

Unter Druck steht Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen am Samstag (26. März) 19 Uhr in Bergheim gegen SV Union Halle-Neustadt.

Bad Wildungen – Am Mittwochabend verfolgte Tessa Bremmer im Internet auf sportdeutschland.tv die Bundesliga-Partie SV Union Halle-Neustadt gegen den BSV Sachsen Zwickau. Was die Bad Wildunger Trainerin dabei sah, gefiel ihr überhaupt nicht. Denn durch den „total unerwarteten“ 25:22 (12:10)-Erfolg des Aufsteigers haben die auf Platz zwölf stehenden Sächsinnen nunmehr bei einem Spiel weniger bereits drei Pluspunkte Vorsprung auf die auf Relegationsrang 13 stehende HSG.

„Wir stehen jetzt gegen Halle natürlich noch mehr unter Druck“, weiß Bremmer, deren Team es Samstag, 26. März (19 Uhr, Bergheim) an Motivation gegen den überraschenden Tabellenachten nicht fehlen dürfte. Nach dreieinhalb wöchiger Spielpause habe Halle ohne die erkrankte dänische Torjägerin Helena Mikkelsen der Rhythmus gefehlt, sagt die Niederländerin. Sie geht aber davon aus, dass die Linkshänderin gegen ihr Team wieder dabei ist und die Gäste am Samstag ein anderes Gesicht als am Mittwoch zeigen werden.

Sechs Spiele in 19 Tagen

Die Partie gegen die Mannschaft von Katrin Welter ist für die Vipers der Auftakt eines Heimspieldreierpacks in acht Tagen mit den Partien gegen Borussia Dortmund (30. März ) und den Thüringer HC (2. April) sowie den Auswärtsbegegnungen bei den Handball-Luchsen Rosengarten-Buchholz (6. April), der Sport-Union Neckarsulm (9. April) und der HSG Bensheim/Auerbach (13. April) und damit insgesamt sechs Spiele in 19 Tagen folgen werden. „Das ist eigentlich nicht machbar für uns“, sagt Bremmer, die aber noch Glück hat, dass sie in dieser Saison auf einen 15-köpfigen Kader bauen kann.

„Halle ist fast ein Muss-Spiel für uns“, sagt Bremmer über den „Gegner auf Augenhöhe“, der in dieser Saison „positiv überrascht hat und deutlich konstanter als wir war“. Gegen das erfahrene und eingespielte Team um die starke dänische Spielmacherin Camilla Madsen kann Bremmer gegenüber dem 30:37 gegen Spitzenreiter SG BBM Bietigheim wieder auf die damals wegen ihrer Knieprobleme geschonte Halbrechte Anouk Nieuwenweg bauen. Während diese Jana Scheib wirklich entlasten soll, steht die nach ihrer Coronainfektion noch nicht wieder voll einsatzfähige Verena Oßwald als Alternative zur Halblinken Munia Smits parat.

Ein besonderes Spiel

Für Spielmacherin Maxime Struijs wird die Partie ein besonderes Spiel werden, da die Niederländerin nach der Saison nach Halle wechseln wird. In der Kroatin Anica Gudelj, „die hat ihnen schon mehrere Spiele gewonnen“, so Bremmer, verfüge Halle über eine sehr gute Torhüterin. Sie selbst hofft indes auf eine Leistungssteigerung ihrer Schweizer Nationalkeeperinnen Manuela Brütsch und Lea Schüpbach sowie auch darauf, dass eine aus dem Duo zur HSG-Matchwinnerin wird. (Jürgen Heide)

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