DHB-Pokal: Vipers wollen in Leverkusen Geschichte schreiben

Sie zeigte gegen den Thüringer HC eine der besten Saisonleistungen: Auf die Durchsetzungskraft von Sabine Heusdens, hier gegen Anika Niederwieser (links) und Saskia Lang (beide Thürunger HC), bauen die Vipers auch wieder im Pokal. Foto: malafo/nh

Bad Wildungen. Nach dem 30:27-Coup über Tabellenführer Thüringer HC möchten die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen mit einem Sieg am Samstag im Pokalviertelfinale bei Bayer Leverkusen (20 Uhr) den Einzug in das Final-Four-Turnier am 19. und 20. Mai schaffen.

„Wir wollen Geschichte schreiben und zwei gute Spiele hintereinander abliefern“, sagt Trainerin Tessa Bremmer. Wenn ihrer Mannschaft das Erreichen der Pokalendrunde gelingen würde, hätten die Vipers für einen neuen Höhepunkt in ihrer Vereinsgeschichte gesorgt.

„Für die Mädels wäre eine Teilnahme am Final Four vor großer Kulisse etwas Neues, ein Riesenerlebnis und auch eine Auszeichnung ihrer vielen Arbeit, die sie neben ihren Jobs leisten“, sagt Bremmer, die 2008 selbst als Spielerin mit Blomberg-Lippe bei der Endrunde in Riesa Vierte geworden war.

Der Weg nach Stuttgart über Leverkusen wird aber nicht leicht. „Um weiterzukommen, müssen wir dort wieder wie gegen Thüringen unser strahlendes Gesicht zeigen“, sagt Bremmer. Gegenüber dem Coup wird Rechtsaußen Anna Frankova nach ihrer Bronchitis in den Kader zurückkehren, über einen Einsatz der Halbrechten Lisa-Marie Preis (Kreuzbanddehnung) soll kurzfristig entschieden werden, während Ersatzkreisläuferin Isa-Sophia Rösike (krank) ausfällt.

Bremmer weiß, dass die Partie kein normales Spiel ist. „Leverkusen ist solche Spiele eher gewohnt“, sagt Bremmer, die beide Mannschaften von der Qualität gleich gut sieht, „wobei Bayer breiter besetzt ist“, so die Vipers-Trainerin.

So verfügt ihre Trainerkollegin Renate Wolf trotz des Ausfalls von Nationalspielerin Jennifer Rode (Kreuzbandriss) in den Spielmacherinnen Zivile Jurgutyte, Anne Jochin und Kim Berndt, den Halblinken Sally Potocki, Marija Gedroit, Ex-Torschützenkönigin Franziska Mietzner, Youngster Mia Zschocke und Linkshänderin Anouk van de Wiel über acht nahezu gleichwertige Rückraumspielerinnen.

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