Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen mit Heimdebakel

Ein unschöner Saisonstart: Vipers unterliegen gegen Buxtehude mit 29:41

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Am Boden: Die Bad Wildungerin Sabine Heusdens (rechts) im Zweikampf mit Friederike Gubernatis (Buxtehude).

Bad Wildungen. Die HSG Bad Wildungen hat ihren Saisonstart in der Frauenhandball-Bundesliga gründlich verpatzt.

Gegen den Buxtehuder SV kassierten die enttäuschenden Vipers eine 29:41 (13:24)-Niederlage bei ihrer Heimpremiere am Samstag.

Vor 650 Zuschauern in der Ense-Halle lag die HSG beim 2:1 in der vierten Minute letztmals in Führung, bevor die Norddeutschen auf 6:2 (8.) davonzogen. Nur bis zum 4:7 in der zehnten Minute konnten die desolaten Gastgeberinnen noch mithalten, bevor Buxtehude kontinuierlich seine Führung ausbaute.

Nach dem 12:6 in der 15. Minute setzte sich der BSV bis auf 23:12 nach 29 Minuten ab, sodass die Begegnung schon zur Pause entschieden war. Aufgrund der fehlenden Aggressivität in der Bad Wildunger Abwehr und den oft unvorbereiteten Würfen der Vipers im Angriff hatte der Gast leichtes Spiel.

Nach dem Seitenwechsel konnte der BSV seinen Vorsprung gegen die an diesem Tag nicht erstligareifen Gastgeberinnen sogar noch weiter bis auf 33:18 in der 42. Minute ausbauen, bevor Bad Wildungen noch etwas Ergebniskosmetik betrieb.

Linksaußen Lone Fischer mit elf Toren sowie die Halblinke Annika Lott (sechs) waren die erfolgreichstenWerferinnen beim BSV, während bei den Vipers die Rückraumspielerinnen Marieke Blase und Jana Scheib je fünf Treffer erzielten.

„Wir haben in der ersten Halbzeit ohne Abwehr und ohne Torhüter gespielt“, bilanzierte die frustrierte HSG-Trainerin Tessa Bremmer.

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