Pflichtsieg geschafft

Handball-Bundesliga: Bad Wildungen gewinnt gegen Schlusslicht Kurpfalz Bären mit 32:30

Die  Bad Wildungerin Jana Scheib (Mitte) hat hier die Lücke zwischen Jule Haupt (links, Kurpfalz Bären) und Samira Brand gefunden. Hinten der Ketscher Trainer Adrian Fuladdjusch. Szene aus dem Spiel der Handball-Bundesliga der Frauen zwischen der HSG Bad Wildungen Vipers und Kurpfalz Bären, Saison 2020/21
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Überfliegerin: Die herausragende Bad Wildungerin Jana Scheib (Mitte) hat hier die Lücke zwischen Jule Haupt (links, Kurpfalz Bären) und Samira Brand gefunden. Hinten der Ketscher Trainer Adrian Fuladdjusch.

Die HSG Bad Wildungen hat sich gegen die Kurpfalz Bären zum Sieg gezittert. Gegen das Tabellenschlusslicht aus Ketsch siegten die Vipers wegen des Coronavirus vor leeren Rängen in der Ense-Halle mit 32:30 (15:14).

Bad Wildungen - Dabei taten sich die Südwaldeckerinnen, die in der Tabelle nun vom elften auf den zehnten  Rang vorgerückt sind,  gegen den Abstiegskandidaten viel schwerer als erwartet. Nach dem 0:1 (1.) und dem 4:4 (8.) konnten sich die Bad Wildungerinnen auch nach dem 9:6 in der 16. Minute gegen den Gast, den Trainer Adrian Fuladdjusch fast durchgehend überraschenderweise  mit sieben Feldspielerinnen agieren ließ, nicht weiter absetzen.

Vielmehr übernahm Ketsch nach dem 14:15 zur Pause und dem 15:15 (32.) beim 22:21 in der 44. Minute in der hektischen und zerfahrenen Begegnung wieder die Führung. Die blieb dann bis zum Schluss weiter spannend, weil sich die aggressiven Kurpfälzerinnen auch nach dem 26:28 (53.) nicht abschütteln ließen, 28:28 (56.), 29:29 (56.) und auch nach dem  29:31 durch die sehr starke Jana Scheib nicht aufgaben, 30:31 (59.), bevor letztlich Alina Otto den Vipers-Sieg mit ihrem Treffer zum 32:30 klar machte.

Während bei Ketsch Linksaußen Rebecca Engelhardt mit sechs Treffern die erfolgreichste Werferin war, erzielten bei den Nordhessinnen die Halbrechte  Scheib (acht) und Spielmacherin Regisseurin    Maxime Struijs (acht Tore, davon zwei durch Siebenmeter) die meisten Treffer. „Ich bin riesig erleichtert über den Sieg“, sagte  Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. (Jürgen Heide)

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