Handball-Bundesliga der Frauen

Bad Wildunger Vipers ärgern Meister Dortmund, verlieren aber trotzdem 30:37

Die Bad Wildungerin Munia Smits (rechts) wird von der Dortmunderin Tessa van Zijl attackiert. Szene aus dem Bundesliga-Spiel der HSG Bad Wildungen Vipers gegen Borussia Dortmund in der Ense-Halle. Saison 2020/21
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Harter Zweikampf: Die Bad Wildungerin Munia Smits (rechts) wird von der Dortmunderin Tessa van Zijl attackiert.

Die HSG Bad Wildungen hat in der Handball-Bundesliga der Frauen den Deutschen Meister Borussia Dortmund beim 30:37 (16:17) eine Halbzeit geärgert, eine Niederlage aber nicht vermeiden können.

Bad Wildungen – „Wir haben eine super Halbzeit gespielt und sind dann eingebrochen“, bilanzierte Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer nach der Niederlage treffend. Gegen den frischgebackenen Meister im Frauenhandball hatten die elftplatzierten Vipers an ihre starke Vorstellung beim 33:28-Erfolg am vergangenen Samstag gegen die drittplatzierte HSG Blomberg-Lippe anknüpfen können. Bis zum 17:19 nach 33 Minuten ärgerten die Südwaldeckerinnen dabei den BVB richtig.

Die Südwaldeckerinnen legten einen gelungenen Start hin und drehten das 2:3 nach drei Minuten in eine eigene 5:3-Führung durch Gegenstoßtreffer von Kira Schnack und Annika Ingenpaß sowie das zwischenzeitlich dritte Tor von Munia Smits. Auch beim 10:6 (14.) lag das Team auf Kurs, ehe Dortmund beim 10:10 (19.) wieder ausglich. Doch die wacker kämpfenden Gastgeberinnen konterten bei dem munteren Schlagtausch gegen den weiter verlustpunktfreien Tabellenführer und lagen beim 14:12 (22.) wieder vorn. Und auch nach dem 14:15 (25.) und beim 16:17 zur Pause waren die Vipers weiter in Reichweite. Dass es zu mehr nicht reichte, lag auch daran, dass die Leistungsträger Manuela Brütsch, die im Tor nur drei Bälle hielt, Jana Scheib und Maxime Struijs im Rückraum nicht ihren besten Tag erwischt hatten.

Bis zum 17:19 (33.) hielt Bad Wildungen zwar noch mit und gab auch nach dem 18:23 (38.) nicht auf, 20:23 (41.). Doch danach zog der große Favorit entscheidend auf 27:20 (45.) davon, weil die zunehmend harmloser werdende HSG im Angriff zu viele Fehler machte. „Dortmund hat unsere technischen Fehler im Rückraum gnadenlos bestraft“, sagte Bremmer und kritisierte, „dass wir im Tor zu wenig Paraden gehabt haben“. (Von Jürgen Heide)

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