1. Handball-Bundesliga: Vipers stehen vor Coup

Engel im Anflug auf Bad Wildungen?

Bald Teamkolleginnen? Thüringens Katrin Engel (links) und Bad Wildungens Petra Nagy, hier zu sehen im Spiel vor zwei Wochen in Bad Langensalza. Foto:  Gentzel

Bad Wildungen. Bei den Handballerinnen des Bundesligisten HSG Bad Wildungen laufen die Planungen für die nächste Saison auf Hochtouren. Momentan arbeiten die Vipers, die sich auf gutem Kurs Richtung Klassenerhalt befinden, an einer Neuverpflichtung für den rechten Rückraum, die bei Gelingen zum „Königstransfer" werden könnte.

Die Südwaldeckerinnen haben nämlich ihr Interesse an Katrin Engel, der erfahrenen Spielerin des Thüringer HC, offenbart. Herbert Müller bestätigt, dass ein Angebot aus Nordhessen in Bad Langensalza angekommen ist. Der 52-Jährige ist Profi genug, das als normalen Vorgang zu werten. „Der Vertrag von Katrin läuft aus und es ist legitim, dass andere Vereine sie verpflichten wollen“, sagt der Trainer des Spitzenreiters. Für ihn ist Engel eine langjährige Weggefährtin. Im letzten Jahrzehnt wurde er mit der österreichischen Linkshänderin mit dem 1. FC Nürnberg zweimal Deutscher Meister und holte vier weitere Meisterschaften und zwei Pokalsiege, seit er mit Engel 2010 beim Thüringer HC anheuerte.

„Katrin ist als Spielerin und Persönlichkeit einzigartig“, sagt Müller über die Kapitänin des Teams Austria, das er weiterhin betreut. Ob die Vipers das Tauziehen um Engel gewinnen, steht in den Sternen. Denn der Thüringer HC wird mit Sicherheit versuchen, der 92fachen Torschützin der Saison ein Angebot zu unterbreiten, das sie in Thüringen verbleiben lässt. Auf Seiten der Südwaldeckerinnen war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. (ppp)

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