Handball-Bundesliga, Frauen

Vipers zeigen Reaktion: Bad Wildungen schlägt Blomberg-Lippe mit 33:28 (14:13)

Die Bad Wildunger Handballerin Jana Scheib (Mitte) hat Nele Franz (links, Blomberg-Lippe) und Laura Rüffieux (rechts) versetzt, deren Teamkollegin Ndidi-Silvia Agwunedu (hinten) beobachtet die Szene. Spielszene, Handball-Bundesliga der Frauen, HSG Bad Wildungen - Blomberg Lippe, Saison 2020/2021, Heimspiel in der Ense-Halle.
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Freie Bahn: Die Bad Wildungerin Jana Scheib (Mitte) hat Nele Franz (links, Blomberg-Lippe) und Laura Rüffieux (rechts) versetzt, deren Teamkollegin Ndidi-Silvia Agwunedu (hinten) beobachtet die Szene.

Mit einer starken Leistung bezwang die HSG Bad Wildungen die HSG Blomberg-Lippe mit 33:28 (14:13). Durch den überraschenden Sieg über den Dritten verbesserten sich die verbesserten Vipers um einen Rang auf Tabellenplatz elf in der 1. Frauenhandball-Bundesliga.

Bad Wildungen - Nach dem 15:13 (31.) und 16:16 (33.) spielte sich die Heimmannschaft von Trainerin Tessa Bremmer in einen Rausch. Gestützt auf ihre aggressive Abwehr und oft mit Tempogegenstoßtoren nach Ballgewinnen zogen die Vipers mit einem 5:0-Lauf in nur etwas mehr als vier Minuten auf 21:16 (37.) davon. Dann beendete Nationalspielerin Nele Franz mit dem 21:17 (38.) zwar die fast sechsminütige Torflaute des Teams von Trainer Steffen Birkner, bevor die Vipers auf 25:17 (41.) enteilten und diese Spielphase mit 9:1 gewonnen hatten. Doch die auswärtige HSG gab auch nach dem 21:27 (49.) nicht auf und war beim 25:27 nach 53 Minuten wieder dran. Doch die Bad Wildungerinnen schlugen zurück und waren beim 30:25 (56.) endgültig auf die Siegstraße eingebogen und setzten sich nach dem 31:28 (59.) letztlich auch verdient durch.

Während bei Blomberg die Rückraumspielerinnen Ann Kynast (7), und Franz (sechs Tore, davon zwei durch Siebenmeter) am besten trafen, waren bei den Vipers die Halbrechte Jana Scheib (8), Rechtsaußen Kira Schnack (8/4) und Kreisläuferin Annika Ingenpaß (7) die besten Werferinnen.

„Die Mannschaft hat eine klare Reaktion gezeigt“, freute sich Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer über die deutliche Leistungssteigerung und den überraschenden Sieg.

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