Erneute Niederlage für schwache Vipers: 22:31 in Blomberg

Freie Bahn: Viper Sina Ritter (Mitte) hat sich gegen die Blombergerin Franziska Müller (rechts) durchgesetzt und nimmt das Gehäuse von Torfrau Anna Monz ins Visier. Foto: Oliver König

Blomberg. Zweite Niederlage für die HSG Bad Wildungen nach der Weltmeisterschaftspause. Nach dem 25:33 beim VfL Oldenburg verlor die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer am Samstag auch bei der HSG Blomberg-Lippe mit 22:31 (10:16).

Vor 899 Zuschauern in der ausverkauften Ulmen-Halle konnten die Gäste beim 4:4 (7.) letztmals ausgleichen, bevor Blomberg nach seiner 7:4-Führung in der neunten Minute nach dem 8:6 (12.) die Partie locker dominierte. Bis auf 12:6 nach 19 Minuten setzten sich die Gastgeberinnen gegen die in allen Belangen enttäuschenden Südwaldeckerinnen ab. Erst beim 7:12 (20.) durch Kreisläuferin Tamara Haggerty gelang den desolaten Vipers nach über acht Minuten ohne Treffer wieder ein Tor. Nach 23 Minuten führte Blomberg schon mit 14:7, bevor es mit 16:10 in die Pause ging.

Bis dahin hatte Bad Wildungen eine katastrophale Angriffsleistung gezeigt. Nichts lief bei den Vipers, die sich sehr viele Ballverluste und Fehlwürfe leisteten, zusammen. Auch nach dem Seitenwechsel agierte der Gast weiter sehr schwach. Nach dem 18:13 (36.) zogen die klar dominierenden Blombergerinnen über das 22:13 (41.) auf 26:15 (49.) davon und kamen letztlich zu einem lockeren 31:22-Erfolg. Durch diesen überholten sie die Vipers in der Tabelle, die in dieser auf Rang zehn zurückfielen.

Bei den Vipers waren Anouk Nieuwenweg mit sechs Toren, davon eins durch Siebenmeter, und Sina Ritter (4) die besten Werferinnen, während Franziska Müller (6) und Silje Brons Petersen (6/5) bei den Gastgeberinnen am erfolgreichsten waren.

„Wir waren im Abschluss schwach. Blomberg hat viel konsequenter als wir agiert“, bilanzierte HSG-Trainerin Bremmer. (jh)

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