Willimann wechselt nach Weibern - Beirat erweitert - heute Knüller in Blomberg

HSG Bad Wildungen Vipers: Etat für die nächste Saison steht

Künftig gemeinsam am Ball: Ramona Grausenburger (links, hier im Trikot von Bensheim/Auerbach) und Miranda Robben. Foto: Kaliske

Bad Wildungen. Einen Tag vor Fristende und damit auch 24 Stunden vor dem „Endspiel“ um die Playoffs der 1. Handball-Bundesliga der Frauen haben die Verantwortlichen der HSG Bad Wildungen Vipers ihre Lizenzierungsunterlagen an den HBVF-Vorsitzenden Berndt Dugall abgegeben. Jetzt liegt der Fokus auf der Partie am heutigen Samstag bei der HSG Blomberg-Lippe (16.30 Uhr).

Dazu reisen die Vipers zwar komplett an, werden aber wohl auf zwei Nationalspielerinnen verzichten müssen. Ruta Latakaite konnte unter der Woche nicht trainieren, wird sich wegen des Muskelfaserrisses wohl nur auf die Bank setzen. Etwas besser sieht es bei Andrea Willimann aus, die wegen einer Knieverletzung allerdings nur eingeschränkt trainieren konnte. Die Schweizer Internationale hat einen neuen Verein gefunden und wird sich Zweitliga-Aufstiegsanwärter TuS Weibern anschließen, wo die ehemalige Fritzlarerin Ildiko Barna Trainerin ist.

Unterdessen ist der zweite Neuzugang der Vipers in trockenen Tüchern. Die Österreichische Auswahlspielerin Ramona Grausenburger (HSG Bensheim-Auerbach) hat einen Einjahresvertrag unterschrieben. Grausenburger ist damit die Alternative zu Annika Busch auf Rechtsaußen. Da zudem laut Geschäftsführer Dirk Ex weitere Verlängerungen in Kürze anstehen und über Ostern ein neues Rückraum-Ass folgen soll, steht der Kader wie berichtet weitgehend. Allein für die Spielerinnen sind im Etat knapp 400.000 Euro veranschlagt. Insgesamt kalkulieren die Vipers mit gut 700.000 Euro. Zum Vergleich: Vor dieser Runde standen 970.000 Euro zu Buche. „Dennoch müssen alle Beteiligten noch weiter zusammenrücken“, sagt Ex und hofft vor allem auf zusätzliche Unterstützung im Bereich Sponsoring aus den Branchen Energie, Verkehr und Getränke. Nach Lösungen sucht der Beirat der Vipers, um das Loch von 90.000 Euro, das im vergangenen Herbst publiziert wurde, zu stopfen. Dafür wurde das Team auf acht Personen erwartet. Dem Beirat gehören nun als neue Vorsitzende auch Jochen Backhaus (BMW Autohaus) und Rechtsanwältin Caroline Steurer an. Als Wirtschaftsprüfer fungiert Christoph Jacobs. Zum neuen Effizienzprogramm gehört übrigens auch, dass die Öffnungszeiten auf der Geschäftsstelle geändert werden. Die Fans der HSG sollten also flexibel sein, um eventuelle Tickets für die Playoffs zu erwerben.

Von Sebastian Schmidt

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