HSG Bad Wildungen geht mit Heimspiel in Pause

Vipers im Spielmarathon: Gegen Göppingen Zeichen setzen

Hochgestiegen: die Bad Wildungerin Maria Ines Da Silva Pereira (rechts) beim Sprungwurf gegen die Bietigheimerin Kim Naidzinavicius.
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Hochgestiegen: die Bad Wildungerin Maria Ines Da Silva Pereira (rechts) beim Sprungwurf gegen die Bietigheimerin Kim Naidzinavicius.

Für Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen endet am Samstag, 13. März, ein Spielmarathon: Im Heimspiel erwarten die Vipers Frisch Auf Göppingen.

Bad Wildungen – Gegen Frisch Auf Göppingen wollen die Bad Wildunger Erstligahandballerinnen wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Die Partie am Samstag, 13. März (19 Uhr, Ense-Halle) wird vor der zweiwöchigen Spielpause vor der Begegnung bei den Kurpfalz Bären am 27. März das sechste Spiel der HSG in 16 Tagen sein.

Auch auf den Kräfteverschleiß und die mentale Müdigkeit führt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer nach den zuvor starken Spielen gegen Bensheim (32:33), Leverkusen (31:26) und Bietigheim (33:34) die völlig unnötigen Niederlagen aufgrund zu vieler eigener Fehler in Buxtehude (26:30) und am Mittwoch in Oldenburg (24:25) zurück.

Zwei Chancen vergeben

„In den beiden Spielen haben wir zwei Chancen liegen gelassen und uns selbst geschlagen“, sagt Bremmer, deren auf Platz elf stehendes Team es so verpasste, auf Rang acht vorzurücken, nachdem die Trainerin nach dem Sieg gegen Leverkusen davon gesprochen hatte, dass sich die Bad Wildungerinnen im Tabellenmittelfeld etablieren wollten.

Gemäß dieses Anspruchs ist für die Manuela Brütsch und Co. morgen ein Sieg über den Vierzehnten fast Pflicht. Und das auch, weil sich die Vipers, so Bremmer, vor der Spielpause selbst wieder belohnen wollen, „nachdem wir drei Spiele mit einem Tor verloren haben. Wir setzen uns selbst unter Druck und von unserem Gefühl muss gegen Göppingen ein Sieg her“, sagt die Trainerin.

Das wird aber kein Selbstläufer, auch wenn die HSG am 6. Januar das Hinspiel mit 37:27 (17:14) locker gewonnen und damit die Weichen für einen frühzeitigen Klassenerhalt gestellt hatte.

Damals war aber noch Aleksandar Knezevic Frisch-Auf-Trainer, der eine Woche später nach der 23:25-Pleite bei den Kurpfalz Bären abgelöst wurde. „Göppingen ist eine andere Mannschaft als damals“, sagt Bremmer, auch weil der neue Trainer Nico Kiener trotz 4:12-Punkten für „deutlichen Aufwind und Energie“ gesorgt habe. Das habe auch die 27:28 (14:11)-Niederlage zuletzt gegen Bensheim gezeigt.

Hoffen auf Leistungssteigerung

Auch weil sie den ersten Abstiegsplatz verlassen wollen, stehen die Gäste, so Bremmer, „unter Druck“. Diese muss in der kurzen Vorbereitungszeit auf Frisch Auf versuchen, ihr Team wieder auf Kurs zu bringen. „Deshalb passt es gut, dass wir ein Heimspiel haben“, sagt Bremmer und hofft auf eine Leistungssteigerung.

Dabei hat die zuletzt nur wenig berücksichtigte Maria Ines Da Silva Pereira mit ihrer Leistung in Oldenburg als Option auf halblinks oder auf der Mitte für Larissa Platen, „die keinen guten Tag hatte“, so Bremmer aufgedrängt. Und das auch, weil die abwehrstarke Portugiesin mit ihrem Tempo das statische Angriffsspiel der HSG belebte. So könnte Da Silva Pereira auch die teils müde wirkenden Leistungsträgerinnen Maxime Struijs und Jana Scheib entlasten.

Im Tor dürfte Bremmer wieder auf Brütsch setzen, nachdem die in Oldenburg zu Beginn aufgebotene Lea Schüpbach sich nicht aufdrängen konnte, was auch für Vanessa Plümer galt, die für Bremmer aber erst einmal weiter erste Wahl vor Kira Schnack ist.

„Wir müssen gegen Göppingen ein Zeichen setzen und zwei Punkte holen, was aber nicht einfach werden wird“, fordert Bremmer einen erfolgreichen Abschluss des Hammerprogramms für die Vipers seit dem 26. Februar.

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