HSG Bad Wildungen schlägt Neckarsulm mit 28:27

Glücklicher Vipers-Sieg zum Heimstart der Bundesliga

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Die Entscheidung: Vipers-Torfrau Anne Bocka pariert den von Nele Reimer geworfenen Ball.

Bad Wildungen. Die Heimpremiere der HSG Bad Wildungen in der neuen Erstligasaison ist geglückt. 

Gegen die Neckarsulmer Sport-Union siegte die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer sehr glücklich mit 28:27 (15:10).

Vor 800 Zuschauern in der Ense-Halle hatte die Partie am Samstag mit 40-minütiger Verspätung begonnen, weil die Gäste auf der Autobahn im Stau gestanden hatten. Bis zum 6:8 nach 17 Minuten hielt die NSU mit, bevor sich die Südwaldeckerinen durch vier Tempogegenstöße in Folge auf 12:6 nach 20 Minuten absetzen konnten.

Nach der 15:10-Führung zum Seitenwechsel kam Neckarsulm nach schwachen Abschlüssen der Gastgeberinnen auf 12:15 (33.) heran, bevor Bad Wildungen nach Treffern der Halbrechten Anouk Nieuwenweg und Rechtsaußen Annika Busch beim 17:12 in der 35. Minute wieder auf die Siegesstraße eingebogen schien.

Doch dann riss der Faden bei den Nordhessinnen völlig und Neckarsulm hatte beim 18:17 (42.) die Partie gedreht, bevor die HSG-Halblinke Sabine Heusdens mit dem 18:18 die über siebenminütige Torflaute der Gastgeberinnen beendete (42.). Danach entwickelte sich eine völlig ausgeglichene Partie und ein offener Schlagabtausch, bei dem Neckarsulm nach 51 Minuten mit 23:21 führte. Doch Bad Wildungen gab nicht auf und ging durch Heusdens 30 Sekunden vor Schluss mit 28:27 in Führung und brachte den Sieg über die Zeit.

Bei den Vipers waren neben der niederländischen Halbrechten Nieuwenweg, die neunmal, davon viermal durch Siebenmeter, traf, Kreisläuferin Annika Ingenpaß (7) und Busch (6/2) die besten Werferinnnen, während bei Neckarsulm Irene Espinola Perez (7) und Nele Reimer (7/4) am erfolgreichsten waren. „Mir tut Neckarsulm ein bisschen leid“, sagte HSG-Trainerin Bremmer nach dem sehr glücklichen Sieg. 

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