Vor dem Bundesligaspiel gegen Mainz

Überraschung in Bad Wildungen: Vipers holen Miranda Schmidt-Robben zurück

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Gibt schon heute gegen Mainz ihr Comeback: Miranda Schmidt-Robben wird im Kellerduell wieder im Trikot der Vipers auflaufen. 

Bad Wildungen – Handball-Erstligist HSG Bad Wildungen verstärkt sich im Kampf um den Klassenerhalt mit Miranda Schmidt-Robben. Die 33-jährige Außenspielerin gibt schon am Samstag (19 Uhr, Ense-Halle) im Kellerduell gegen den 1. FSV Mainz 05 ihr Comeback.

Die ehemalige niederländische Nationalspielerin soll auf der Rechtsaußenposition die suspendierte Tschechin Anna Frankova ersetzen und bis Saisonende den Vipers aushelfen. „Mit Miranda konnten wir eine charakterstarke Führungsspielerin für uns erneut gewinnen. Sie ist eine anerkannte Persönlichkeit auf und neben der Platte und wird das junge Team deutlich über ihr sportliches Können hinaus für die übrige Saison stärken“, sagte Trainerin Tessa Bremmer über die Blondine, die mit der Nummer 21 auflaufen wird.

Bremmer erhofft sich von Schmidt-Robben als „gestandener Spielerin“, dass sie die Mannschaft motiviert und mitreißt: „Mit ihr bekommen wir neue Power und mehr Möglichkeiten in der Abwehr.“ Die gelernte Linksaußen, die seit dem 1. Januar beim Erstligazwölften mittrainiert, habe sich, so Bremmer, „selbst fit gehalten und wird sicher erst mal nicht 60 Minuten spielen“.

Schmidt-Robben selbst berichtete, der Anruf der Vipers-Trainerin sei für sie völlig unerwartet gekommen. „Ich habe erst mal im Keller geschaut, ob die Handballschuhe noch da sind und dann nach Rücksprache mit meiner Familie aus dem Bauch heraus entschieden, es noch einmal zu versuchen“, sagte sie. Die zweifache Mutter, die schon von 2009 bis 2018 für die Vipers spielte, erwartet, dass es „ein ganz besonderer Moment sein wird, wieder in der Ense-Halle aufzulaufen, insbesondere wenn mich unser jüngster Sohn das erste Mal auf dem Spielfeld sieht“.

„Mit der Nachverpflichtung gewinnen wir deutlich an Erfahrung und Sicherheit hinzu – insbesondere, nachdem wir in den vergangenen Spielen oftmals das letzte Quäntchen Glück nicht auf unserer Seite hatten“, erklärte Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel. Für das Spiel heute gegen Tabellenschlusslicht Mainz gibt es an der Abendkasse noch Tickets.

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