Handball-Bundesliga: Bad Wildungen reist nach Göppingen

Groß gemacht: Bad Wildungens Torfrau Helen van Beurden (l.) im Hinspiel bei einem Siebenmeter der Göppingerin Maxime Struijs, die mit ihrem Wurf nur den Pfosten trifft. Foto: malafo/nh

Bad Wildungen. Die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen wollen am Sonntag eine Trotzreaktion zeigen. In der Bundesliga steht am Sonntag ab 16 Uhr das wichtige Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen an.

Am Montagabend arbeiteten die Erstligahandballerinnen der HSG Bad Wildungen die 24:37-Blamage gegen Abstiegskandidat SVG Celle auf. „Es gab Redebedarf. Wir haben uns nach der wirklich peinlichen Leistung ausgesprochen und damit ist das Thema für mich auch abgehakt“, sagte Trainerin Tessa Bremmer. Seit der Unterredung blicken die Vipers wieder nach vorne.

„Wir sind dort nicht chancenlos. Göppingen ist ein Gegner, vor dem wir keine Angst haben müssen“, sagt Bremmer trotz der zuletzt schwachen Vorstellungen ihres Teams selbstbewusst und erwartet eine Trotzreaktion. Für diese sollen die Stammkräfte der Vipers sorgen, auch weil Bremmer die Reservistinnen „weit weg“ sieht. Von ihren Stammspielerinnen sind alle einsatzbereit.

Indes haben die Vipers die Vertretung von Bremmer geklärt, die Anfang April ihr zweites Kind erwartet. So soll von Mitte März bis Mitte Mai der frühere Dortmunder Erstligatrainer Dieter Trippen für die HSG tätig werden. „Er war gleich begeistert“, sagt Bremmer, die wie auch Schmidt- Robben und Rechtsaußen Annika Busch selbst unter dem EDV-Berater in Dortmund spielte. Doch bevor Trippen anfängt, wollen die Vipers den Klassenerhalt schon klar gemacht haben, wozu ein Sieg in Göppingen hilfreich wäre. (jh)

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