Handball-Bundesliga, Frauen

20:33 - Bad Wildunger Vipers ohne  Chance gegen Metzingen

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Zwei gegen eine: Die Bad Wildungerin Romy Bachmann-Morf (Mitte) wird von den Metzingerinnen Shenia Minevskaja (links) und Ex-Viper Tamara Haggerty attackiert.

Die Erstligahandballerinnen der HSG Bad Wildungen haben die dritte (Heim-) Niederlage in Folge kassiert. 

Vor nur 500 Zuschauern in der Ense-Halle unterlag die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer dem Tabellendritten TuS Metzingen mit 20:33 (11:17).

„Wir können insgesamt nicht zufrieden sein“, fasste Bremmer den durchwachsenen Auftritt ihres Teams treffend zusammen, während die beste Bad Wildungerin, Sabine Heusdens, nach der Klatsche ausgepumpt zu Boden fiel.

Gegen die Mannschaft von Trainer André Fuhr, in dessen Kader mit Isabell Roch, Julia Behnke, Maren Weigel und Marlene Zapf vier Spielerinnen standen, die Bundestrainer Henk Groener für sein 16-köpfiges Aufgebot für die Europameisterschaft in Frankreich nominiert hat, hatten die Vipers ohne Rechtsaußen Annika Busch (Knieverletzung) und Rückraumspielerin Laura Vasilescu (grippaler Infekt) sowie die angeschlagen ins Spiel gegangene Leistungsträgerin Anouk Nieuwenweg (grippaler Infekt) nie eine Chance.

Bereits nach 14 Minuten musste Bremmer ihre erste Auszeit nehmen, weil die flinken Gäste von 3:2 (8.) mit einem 4:0-Lauf auf 7:2 davon gezogen waren. Mit einer Sechs-Tore-Führung gingen die Gäste beim Stand von 17:11 in die Pause. Sie ließen die Südwaldeckerinnen auch nach dem 18:11 (32.) nie näher als auf fünf Treffer herankommen. Bad Wildungen kämpfte, aber das war gegen die spielerisch sehr starken Gäste, die ihre Titelambitionen eindrucksvoll mit schönem Tempohandball untermauerten, zu wenig.

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