Da war für die Vipers nichts zu holen

HSG Bad Wildungen verliert beim Meister Thüringer HC mit 21:35

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Nicht zimperlich zur Sache ging es im Spiel der Vipers beim deutschen Meister Thüringer HC. Unser Bild zeigt Macarena Aguilar Diaz (THC, links) und Vipers-Spielerin Mariël Beugels.

Bad Langensalza. Der Hinspielsieg (30:27) war nicht zu wiederholen. Für die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen Vipers gab es gegen den neuen deutschen Meister nichts zu holen.

Der Thüringer HC gewann die Bundesligapartie der Frauen in der Halle in Bad Langensalza mit 35:21 (17:11).

Die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer lieferte dem hohen Favoriten aber eine gute Anfangsphase und hielt dieses Spiel bis zur 20. Minute offen. Die Wildungerinnen hatten sich bis zur 13. Minute sogar einen Drei-Tore-Vorsprung (8:5) erarbeitet, aber dann erlebte das Team bis zur Pause einen heftigen Einbruch. Den Vipers gelang zehn Minuten lang kein Tor mehr und diese Schwächephase nutzten die Thüringerinnen gnadenlos aus, um auf 17:11 davonzuziehen.

Die Gäste sollten sich von dieser Phase der Ladehemmung nicht mehr erholen. Der Meister ließ sie im zweiten Durchgang nicht mehr nah an sich herankommen. Ein Fünf-Tore-Rückstand (17:22) nach einem Treffer von Sabine Heusdens in der 41. Minute war das Minimum, neun Minuten später waren die Wildungerinnen schon zehn Tore ins Hintertreffen geraten.

Und die Thüringer Spielerinnen ließen die Partie nun nicht etwa locker ausklingen, sondern schraubten das Ergebnis auf den aus Wildunger Sicht deprimierenden Endstand.

Die Wildunger hatten mit Anouk Nieuwenweg (8 Tore) und Laura Vasilescu (7) zwei treffsichere Schützinnen, doch dahinter kam in der Offensive zu wenig. Und in der Defensive fehlte dem Bremmer-Team vor allem eine bremsende Handhabe gegen Iveta Luzumova, die elfmal die Vipers-Deckung überwand. (rsm)

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