„Hatten am Ende Pech“

Auch für sie war in der schnellen Deckung am Mittwoch oft Endstation: Jessica Kleinmann (Bad Wildungen) wird von den Oldenburgerinnen Sabrina Neuendorf (links) und Wiebke Kethorn gestoppt. Foto:  Kaliske

Nach dem Spiel musste sich Jessica Kleinmann erstmal setzen. 60 Minuten hatten auch bei der flinken Rechtsaußen der HSG Bad Wildungen ein wenig an der Kraft gezehrt. Wir sprachen nach der 26:33-Niederlage gegen Oldenburg mit der 29-Jährigen.

Frau Kleinmann, warum hat es heute gegen Oldenburg nicht wie am Freitag zu einer Überraschung gereicht?

Jessica Kleinmann: Wir waren ziemlich nervös und standen in der Abwehr nicht so gut, wie wir es können. In der zweiten Hälfte lief das besser. Da haben wir uns einige Bälle erkämpft. Aber am Ende hatten wir immer Pech, wenn wir etwas näher herangekommen sind. Dann haben wir entweder den Ball verloren, oder Zeitstrafen kassiert.

Woher kam diese Abwehrschwäche vor allem in der ersten Halbzeit?

Kleinmann: Wir haben zu viele einfache Tore aus zwei Pässen bekommen. Wir waren unkonzentriert, haben schlecht verschoben und sind nicht aggressiv genug herausgekommen. Wir wussten, dass Oldenburg wahrscheinlich die schnellste Mannschaft der Liga ist - da musst du dann einfach frühzeitig unterbrechen. Das haben wir nicht gemacht.

Im Angriff lief es auch oft nicht rund...

Kleinmann: Wir hätten viel mehr ohne Ball laufen müssen. Wenn wir so gespielt haben, dann war oft der Kreis frei. Aber das haben wir nicht oft gemacht, waren zu unbeweglich. Das war die ganze erste Hälfte so.

Umwerfen sollte euch diese Niederlage gegen ein starkes Team aus Oldenburg aber nicht, oder?

Kleinmann: Es ist keine Schande, gegen Oldenburg zu verlieren. Aber es hätte nicht so hoch ausfallen müssen. Diese Fehler am Ende hätten nicht sein müssen, so geht man mit einem schlechten Gefühl aus dieser Partie. Und das ist ärgerlich, weil wir in der zweiten Hälfte gute Phasen gehabt haben. (tsp)

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