Handball-Bundesliga: Bad Wildungen empfängt Oldenburg - Video auf www.hna.de

Hoffen auf neue Kräfte

Auf sie kommt es wieder an: Auf die Tore von Sabine Heusdens – hier im Duell mit Oldenburgs Sabrina Neuendorf – sind die Vipers wieder angewiesen. Foto: Kaliske

Bad Wildungen. Acht Tage nach dem 28:22-Sieg gegen Trier, mit dem sie den letzten Tabellenplatz der Handball-Bundesliga verließ, wartet auf die HSG Bad Wildungen ein ganz dicker Brocken. Am Sonntag ab 16 Uhr wird in der Bad Wildunger Ensehalle die Partie der Vipers gegen den Tabellenvierten VfL Oldenburg angepfiffen.

Trainer Karsten Moos gibt sich vor dem Auftritt des favorisierten VfL kämpferisch. „Der Sieg gegen Trier hat hoffentlich neue Kräfte frei gesetzt. Die wollen wir mitnehmen“, sagt der 30-Jährige, dessen Motto lautet: „Entschlossen raus gehen und das Spiel gewinnen.“

Der Vipers-Coach hofft, dass die gegen Trier erfolgreiche Rotation auf der Position der Regisseurin auch gegen Oldenburg Früchte trägt. Neben Laura Vasilescu und Sabine Heusdens winken auch der Spanierin Rebeca Cembranos Bruzon wieder Einsatzzeiten. „Rebeca hat gegen Trier ihre Sache ganz gut gemacht und ist auch am Sonntag eine Option“, sagt Karsten Moos, der nicht weiß, ob Rechtsaußen Annika Busch für einen längeren Einsatz fit ist.

Den Perspektivspielerinnen Alina Otto und Andrea Mertens gönnt Karsten Moos eine „verdiente Pause.“ Ob die angeschlagene Rückraumspielerin Simona Cipaian mit von der Partie sein kann, ist noch offen.

Vom Gegner Oldenburg hat Karsten Moos eine Menge Video-Material durchgearbeit. „Das ist eine junge, aber gut eingespielte Truppe. Sie spielen in der Abwehr aggressiv, schnell nach vorn und sind in der ersten und zweiten Welle stark“, analysiert Moos. „Deshalb muss bei uns alles stimmen und wir dürfen nur wenig Fehler machen, wenn wir gegen den VfL punkten wollen.“

Sportlich gesehen wäre ein Sieg der Vipers nicht nur eine Sensation, sondern ein weiteres Lebenszeichen und würde wieder Hoffnungen auf den Klassenerhalt nähren. Was die wirtschaftliche Zukunft der Südwaldeckerinnen betrifft, herrscht dagegen weiter Schweigen im Umfeld.

So mehren sich Gerüchte, dass die eine oder andere Spielerin den Vipers von der Fahne gehen könnte und vielleicht am Sonntag ihr „Abschiedsspiel“ in der Ensehalle bestreitet. Nach HNA-Informationen sollen bis Weihnachten entgegen der Pressemitteilung noch nicht alle Spielerinnen des Bundesligisten dem Verzicht auf die Zahlung der Gehälter von Oktober bis Dezember zugestimmt haben. (ppp)

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