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Bad Wildungen gelingt ein wichtiger 29:20-Erfolg gegen Halle-Neustadt

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Freudentanz: Die Bad Wildunger Spielerinnen bejubeln den 29:20-Sieg über Halle-Neustadt.
Freudentanz: Die Bad Wildunger Spielerinnen bejubeln den 29:20-Sieg über Halle-Neustadt. © Matthias Lange

Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen Vipers hat einen wichtigen Heimsieg errungen: Am Ende stand ein 29:20-Erfolg gegen Halle.

Bergheim – . „Ich bin total froh über die zwei Punkte “, sagte Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer nach dem wichtigen 29:20 (13:10)-Sieg über den SV Union Halle Neustadt. Dass die weiter auf Relegationsrang 13 stehenden Vipers nun vier Zähler Vorsprung auf die Handball-Luchse Buchholz-Rosengarten auf Abstiegsrang 14 und nur noch einen Punkt Rückstand auf Sachsen Zwickau auf Nichtabstiegsplatz 12 haben, lag vor allem an Torfrau Manuela Brütsch, die mit ihren 20 Paraden den Tabellenachten verzweifeln ließ.

Torfrau Brütsch überragend

„Manu war überragend. Sie hat mit ihren Paraden der Abwehr Sicherheit gegeben und sich im Laufe des Spiels sogar noch gesteigert“, lobte Bremmer die Schweizer Nationalkeeperin. Bis zur Pause hatte Brütsch bereits neun Bälle abgewehrt.

Neben ihr glänzte bei den Vipers noch die durchsetzungsstarke Halbrechte Jana Scheib mit vier Toren und fünf Vorlagen, meist auf die für Jolina Huhnstock in der Anfangsformation stehende Kreisläuferin Annika Ingenpaß. „Auch Jana hat ein sehr gutes Spiel gemacht“, lobte Bremmer die dynamische Linkshänderin, die ihre vier Tore schon bis zur Pause erzielt hatte und in der 36. Minute ihre zweite Zeitstrafe kassiert hatte.

Nach Scheibs Führungstor (1.) hatte die HSG vor 114 Zuschauern in Bergheim bei ihrem dritten Saisonsieg zunächst mit 1:3 nach vier Minuten zurückgelegen. Dann übernahmen die Vipers das Kommando (5:3, 11., 8:4, 17.) und die Mannschaft von Trainerin Katrin Welter konnte beim 10:10 nach 26 Minuten durch die auffällige Ex-Kirchhofer Rechtsaußen Swantje Heimburg letztmals ausgleichen.

Nach dem 13:10 zur Pause blieb Halle bis zum 14:17 (43.) noch halbwegs in Reichweite, bevor sich die Nordhessinnen zur Freude ihrer Fans bis auf 20:14 (47.) absetzen konnten. In der Folge machte sich die Rückkehr der beim 30:37 gegen die SG BBM Bietigheim fehlenden Rückraumkräfte Verena Oßwald (Corona) und Anouk Nieuwenweg (Knieprobleme) sowie der breite Kader der Vipers positiv bemerkbar.

Lebenszeichen gesendet

Durch drei Treffer der durchwachsen gestarteten Halblinken Oßwald und zwei Tore der ebenfalls eingewechselten Halbrechten Nieuwenweg hatte Bad Wildungen beim 25:17 nach 55 Minuten längst alles klar gemacht und ein Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt gesendet.

Obwohl Bremmer dann noch alle Feldspielerinnen zu Einsatzzeiten kommen ließ, wofür sich die Youngster Julie Hafner und Anika Hampel mit je einem Treffer bedankten, konnten die Vipers gegen die immer mehr abbauenden Gäste ihre Führung bis zum 29:20-Endstand sogar noch weiter ausbauen.

„Die zwei Punkte waren gerade mental unheimlich wichtig“, sagte Bremmer auch in Anbetracht der mit der Begegnung am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen Meister Borussia Dortmund nun folgenden fünf Partien in 15 Tagen. Sie bescheinigte ihrer Mannschaft gegen die müde wirkenden und abschlussschwachen Gäste aus Halle „ein sehr starkes Spiel“ gemacht zu haben, wobei die Vipers noch weitere solche Partien für den Klassenerhalt benötigen werden. (Jürgen Heide)

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