Handball-Bundesliga Frauen: Vipers wollen sich Luft im Abstiegskampf verschaffen

HSG Bad Wildungen hofft in Neckarsulm auf Zählbares

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Freie Bahn: So unbedrängt wie hier gegen Camille Depuiset im Testspiel gegen Drome (rechts) würde die Bad Wildunger Linksaußen Alina Otto (links) gerne auch in Neckarsulm zum Wurf kommen.

Bad Wildungen. Auswärts muss Handball-Bundesligist Vipers HSG Bad Wildungen am Samstag antreten: Die Reise führt das Team von Trainerin Tessa Bremmer zur Neckarsulmer Sportunion. 

Erst nach der Hinrunde könne sie eine aussagekräftige Zwischenbilanz ziehen, sagte Tessa Bremmer zuletzt. Diese endet für die Erstligahandballerinnen der HSG Bad Wildungen (Samstag, 18 Uhr) mit dem Spiel bei Tabellenvordermann Neckarsulmer-Sportunion. Von dessen Ausgang dürfte das Fazit der Vipers-Trainerin entscheidend abhängig sein.

Niederlagen der beiden Schlusslichter Kurpfalz Bären (bei Spitzenreiter Borussia Dortmund) und 1. FSV Mainz 05 (beim Zehnten VfL Oldenburg) am 13. Spieltag vorausgesetzt, könnte die zwölftplatzierte HSG mit einem Sieg bei der zwei Punkte mehr aufweisenden NSU, diese in der Tabelle wegen der besseren Tordifferenz überholen und sich wichtige Luft im Kampf gegen den Abstieg verschaffen. Sogar etwas nach oben könnten die Vipers dann, so Bremmer, schielen. Bei einer Niederlage jedoch „wären wir ganz tief unten drin“, weiß sie.

Während Neckarsulm gegen die beiden Aufsteiger Mainz (30:21) und Kurpfalz (auswärts, 27:26) sowie überraschend beim Buxtehuder SV (33:29) gewonnen hat, verlor die HSG die beiden wichtigen Spiele bei den Kurpfalz Bären (27:30) und Mainz (26:30) und hielt dabei dem Druck, gewinnen zu müssen, nicht stand. Weil ihr Team beim 33:18-Sieg in Oldenburg richtig gut und beim 21:31 gegen Thüringer HC teilweise gut gespielt habe, gibt sich Bremmer zuversichtlich, dass ihre Mannschaft am Samstag in Neckarsulm auch mental bestehen kann. „Es ist schwierig, Drucksituationen zu trainieren, weil fast alle Spielerinnen anders ticken“, sagt die Niederländerin.

Nicht leicht fällt es ihr auch, den Gegner zu analysieren. „Es ist richtig schwer Neckarsulm einzustufen“, sagt die 36-Jährige in Anspielung auf den Trainerwechsel bei der NSU, bei der vor der 22:33-Niederlage bei Frisch Auf Göppingen die bisherige Co-Trainerin Maike Daniels als Interimstrainerin Pascal Morgant abgelöst hat.

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