Handball-Bundesligist muss Punkte sammeln für den Klassenerhalt 

HSG Bad Wildungen reist als Außenseiter zum Buxtehuder SV

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Hart attackiert: Die Bad Wildungerin Sabine Heusdens (Zweite von links) wird von Isabell Hurst und Sarah van Gulik (Bensheim/A., von links) angegangen.

Bad Wildungen. Als Außenseiter reist Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen am Sonntag, 9. Februar, zum Buxtehuder SV. Für die Vipers geht es darum, Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln 

In den nächsten drei Spielen wird es für uns extrem schwer werden Punkte zu holen“, sagt Tessa Bremmer mit Blick auf den Dreierpack am Sonntag (15 Uhr) beim Buxtehuder SV und die Partien gegen den Zweiten Bietigheim (15. Februar) und beim Dritten Blomberg-Lippe (22. Februar). Die Chance, gegen den BSV erstmals in der 1. Liga zu siegen, sieht die Bad Wildunger Trainerin als „sehr klein“ an.

„Wir haben dort keinen Druck und werden alles geben, um eine Überraschung zu schaffen, auch wenn Buxtehude klar die Favoritenrolle innehat“, sagt Bremmer, deren Team nach der völlig missratenen Hinrunde noch auf Nichtabstiegsplatz zwölf steht, was sich aber bis zum Kellerduell gegen Schlusslicht Kurpfalz Bären (3:23 Punkte) am 29. Februar ändern könnte. „Das einzig Positive in der Hinrunde ist unsere relativ gute Tordifferenz“, sagt Bremmer. Deswegen stehen die Vipers (4:22) auch noch vor dem punktgleichen FSV Mainz auf einem Nichtabstiegsplatz.

„Es geht nur darum, den Klassenerhalt zu schaffen und die Saison zu überstehen“, sagt Bremmer. „Wir sind in einer unangenehmen Situation und verspüren den Druck“, sagt Bremmer, die die fehlenden Führungsspielerinnen sowie die angespannte Personalsituation für die Krise verantwortlich macht. Dennoch sagt sie: „Ich bin weiter vom Klassenerhalt überzeugt, weil wir dazu genug Qualität haben.“

Neben den Langzeitverletzten Vanessa Magg und Marike Blase (beide Kreuzbandriss) fehlt Bremmer erneut Linksaußen Anna-Maria Spielvogel (Bänderriss im linken Ellenbogen).

Weil sich Kreisläuferin Annika Ingenpaß weiter mit Patellasehnenproblemen plagt, ist die Halblinke Sabine Heusdens erneut „eine Option am Kreis“, so Bremmer. Bei Buxtehude hat sie größten Respekt vor Torfrau Lea Rüther und Rückraumspielerin Annika Lott.

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