Handball-Bundesligist hält wichtige Stammkräfte

Heusdens und Frankova verlängern bei der HSG Bad Wildungen

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Bleibt den Vipers ein weiteres Jahr treu: Sabine Heusdens (mitte), hier gegen Caroline Thomas (links) und Torfrau Jessica Kockler von Bensheim/Auerbach. 

Bad Wildungen. Die Kaderplaung bei der HSG Bad Wildungen schreitet weiter voran: Mit Sabine Heusdens und Anna Frankova haben zwei wichtige Stammkräfte ihre Verträge um ein Jahr verlängert.

Das gab der Handball-Bundesligist der Frauen am Freitag bekannt. „Es ist schön zu sehen, dass sich die Spielerinnen bei uns wohlfühlen“, wird Uwe Gimpel, der Geschäftsführer der Vipers, in der Pressemitteilung zitiert.

Sabine Heusdens, ist schon ein alter Hase im Wildunger Handballgeschäft. Die Nummer 4 der Vipers spielte bereits von 2009 bis 2013 für die Nordhessinnen, ehe sie vier Jahre für die SGH Rosengarten-Buchholz auf Torejagd ging. Sie wird nächste Saison mehr denn je eine verantwortungsvolle Rolle in der Mannschaft der Vipers übernehmen.

Darauf baut auch Trainerin Tessa Bremmer: „Sabi hat schon oft bewiesen, wie wichtig sie für die Mannschaft ist, vor allem mit ihrer Persönlichkeit und ihrer Leidenschaft auf dem Spielfeld. Da wir nächste Saison eine sehr junge Mannschaft haben werden, wird die mentale Führungsstärke von Sabi noch wichtiger werden.“

Heusdens sagte zu ihrer Vertragsverlängerung: „Ich möchte in der kommenden Saison vor allem den jungen Spielerinnen mit meiner Erfahrung helfen. Zudem habe ich in Bad Wildungen auch mein privates Glück gefunden.“

Rechtsaußen Anna Frankova kam 2017 von den Rödertalbienen. Die tschechische Außenspielerin ging schon mit 18 Jahren von ihrer Heimat Prag nach Deutschland. Nach dem Ausfall von Annika Busch ist Frankova zur Stammspielerin im Team von Tessa Bremmer geworden. Diese Rolle bestätigt sie von Spiel zu Spiel mit überzeugenden Leistungen. Daher war der Verbleib von Frankova für Bremmer „sehr wichtig. Sie hat sich in der Zeit seitdem sie in Bad Wildungen ist stetig weiterentwickelt. In Kombination mit ihrer Ausbildung zur Zahnarzthelferin hat Anna zwar einen anspruchsvollen, jedoch zukunftsorientierten Weg bei uns eingeschlagen. Sie hat sich inzwischen an diese Doppelbelastung sehr gut gewöhnt.“

Auch Frankova ist froh, Teil der Vipers-Familie zu bleiben: „Ich merke, dass ich hier sportlich viele Schritte nach vorne gemacht habe. Ich bin sehr froh über das Vertrauen, das Tessa mir gibt und möchte das auch in der nächsten Saison mit guten Leistungen zurückgeben.“

Mit der Konstanz im Team zufrieden ist Uwe Gimpel, auch wenn Veränderungen in der Kaderplanung im Handball normal und auch gewollt seien, so der Geschäftsführer abschließend.

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