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Vipers wollen den Schwung mitnehmen - In Neckarsulm soll nachgelegt werden

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Freie Bahn: Die Bad Wildunger Kreisläuferin Jolina Huhnstock (rechts) hat die Dortmunderinnen Mie Sando (links) und Alina Grijseels versetzt.
Freie Bahn: Die Bad Wildunger Kreisläuferin Jolina Huhnstock (rechts) hat die Dortmunderinnen Mie Sando (links) und Alina Grijseels versetzt. © malafo

Die Bundesliga-Handballerinnen der HSG Bad Wildungen sind momentan voll gefordert: Am Samstag, 9. April, steht das Auswärtsspiel bei der Sport-Union Neckarsulm auf dem Programm.

Bad Wildungen – Nach dem 32:25 (16:11)-Befreiungsschlag bei Buchholz-Rosengarten würde die HSG Bad Wildungen am Samstag, 9. April (18 Uhr), bei der Sport-Union Neckarsulm gerne punktemäßig nach legen. „Das wird aber recht schwierig werden, weil wir auf Neckarsulm nach ihrer überraschenden Niederlage in Rosengarten zum falschen Zeitpunkt treffen. Die werden richtig heiß sein“, sagt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer in Anspielung auf die 23:26 (11:15)-Pleite des Tabellensiebten beim Bundesliga-Schlusslicht.

Bei der musste die spanische Halbrechte Irene Espinola Perez, mit 90 Treffern zweitbeste Feldtorschützin der Liga, mit Schmerzen im Nackenbereich bereits in der Anfangsphase passen. „Das hat man schon gemerkt, weil sie die Hauptfigur bei Neckarsulm ist“, sagt Bremmer, um dann anzufügen: „Ich gehe aber davon aus, dass sie gegen uns spielen wird.“

Ohne Nieuwenweg

Gegenüber dem Sieg in Buchholz wird die Niederländerin auf ihre Landsfrau Anouk Nieuwenweg verzichten müssen, die im Dezember aus Neckarsulm zur HSG kam. Die Sport-Union stimmte dem Wechsel der Halbrechten damals nur unter der Bedingung zu, dass die 25-Jährige gegen Neckarsulm nicht auflaufen darf. „Der Wechsel lief damals problemlos. das war die einzige Sache, die wir hinnehmen mussten“, sagt Bremmer, die nach einer neuen Siebenmeterwerferin schauen muss.

Bremmer hofft, dass der so wichtige Sieg in Buchholz bei der HSG noch einmal Kräfte für die Partie in Neckarsulm freisetzt, ist diese doch für die Vipers das fünfte Spiel in nur 15 Tagen. „Im Bus haben wir erst einmal mit lautstarker Musik gefeiert, bis wir alle recht schnell eingeschlafen sind“, berichtet Bremmer über die Rückfahrt aus der Nordheide, die erst um 2.30 Uhr am Donnerstag endete.

Matchwinnerin Schüpbach

In Buchholz konnte sich die HSG-Trainerin darüber freuen, dass sich Matchwinnerin Lea Schüpbach im Tor und Marieke Blase, die bereits nach 14 Minuten für Maxime Struijs als Spielmacherin eingewechselt worden war, als Alternativen aufdrängten „Blasi hat Ruhe reingebracht“, lobte Bremmer die Rückraumallrounderin. Nicht ausschließen will die Trainerin, dass Schüpbach im Tor beginnt.

Auf der Linksaußenposition könnte der überspielt wirkenden Thea Oby-Olsen eine Pause guttun, wobei Neckarsulm mit Nathalie Hendrikse über eine sehr starke Rechtsaußen verfügt, die nicht einfach zu stoppen sein dürfte. (Jürgen Heide)

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