Bad Wildungerin verlässt Dortmund wieder und erhält zunächst Vertrag über drei Monate

Meyfarth kehrt zu den Vipers zurück

Sie kehrt zu den Vipers zurück: Esther Meyfarth. Foto: Kaliske

Bad Wildungen. Die Bad Wildunger Handballfreunde können sich auf ein bekanntes Gesicht freuen. Esther Meyfarth kehrt ab sofort zum Erstliga-Aufsteiger zurück. Wie Geschäftsführer Dirk Ex am Montag bestätigte, wird die gebürtige Bad Wildungerin zunächst einen Vertrag bis Ende April erhalten.

„Die Verpflichtung von Esther ist ein klares Zeichen, dass wir in Bad Wildungen in der Zukunft vermehrt auf Spielerinnen aus der Region setzen wollen“, erklärte Ex.

Die ehemalige Jugend-Nationalspielerin gehörte zu dem Team, das im Sommer 2011 den Aufstieg in die erste Bundesliga schaffte. Die 20-Jährige wurde im Handballleistungszentrum groß, feierte mit der A-Jugend 2010 den dritten Rang bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft.

Seit der Saison 2009/2010 gehörte Meyfarth zudem fest zum Kader des Vipers-Frauenteams. In der Aufstiegssaison brillierte die Studentin in der Abwehr und war dort eine unverzichtbare Stammkraft.

Im Sommer 2011 verließ Meyfarth die HSG und nahm an der Sporthochschule in Köln ein Studium auf. Sportlich schloss sie sich dem Zweitligisten aus Dortmund an.

Da Meyfarth nun ihr Studienfach wechseln will, entschloss sie sich, in ihre Heimat zurückzukehren. „Ich freue mich darauf sehr“, sagte der Neuzugang, der bereits beim Heimsieg über Frankfurt/Oder auf der Tribüne saß.

Bei den Vipers soll sie zunächst drei Monate Zeit bekommen, um sich in der Bundesliga zu beweisen. Trainer Markus Berchten, der Meyfarth bereits in der Jugend lange Jahre betreute, ist von seinem Neuzugang überzeugt. „Sie wird uns weiterhelfen“, so der Schweizer, der Meyfarth auf Linksaußen und im Rückraum einsetzen will. „Dazu haben wir mit Esther dank ihrer Schnelligkeit auch in der Abwehr mehr Variationsmöglichkeiten.“

Spielberechtigt ist sie ab dem 1. Februar – allerdings nur in der ersten Bundesliga, da sie für Dortmund schon im Pokal gespielt hat, darf sie am Samstag gegen Celle in diesem Wettbewerb nicht spielen.

Die Planungen für die nächste Saison laufen bei den Vipers auf Hochtouren. Zusammen mit Berchten will Ex in den kommenden Tagen die Marschroute festlegen. Anschließend sollen die Gespräche mit den Spielerinnen starten. Eines scheint jedoch klar: Einen festen Bestandteil im neuen Kader werden verstärkt die jungen Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs haben. (tsp)

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