HANDBALL-BUNDESLIGA FRAUEN

HSG Bad Wildungen besiegt Buchholz 29:23 und feiert den ersten Saisonsieg

Zugepackt: Auch in der Defensive stimmte die Vipers-Leistung. Hier setzen sich vor den Augen von HSG-Torfrau Manuela Brütsch Munia Smits, Jana Scheib und Anika Hampel (v. links) gegen Sarah Lamp und (hinten) Evelyn Schulz zur Wehr.
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Zugepackt: Auch in der Defensive stimmte die Vipers-Leistung. Hier setzen sich vor den Augen von HSG-Torfrau Manuela Brütsch Munia Smits, Jana Scheib und Anika Hampel (v. links) gegen Sarah Lamp und (hinten) Evelyn Schulz zur Wehr.

Edertal – Das fühlt sich ganz anders an: Zwei Pluspunkte stehen auf dem Konto des Handball-Bundesligisten HSG Bad Wildungen. Die Vipers besiegten Buchholz-Rosengarten mit 29:23.

Edertal-Bergheim - Es sind die ersten Punkte am fünften Spieltag der Saison und die mussten die Vipers einfach holen gegen ein nur phasenweise mithaltendes Schlusslicht Buchhholz-Rosengarten. Verdient mit 29:23 (14:11) hat die HSG die Handballluchse bezwungen.

„Es war ein Muss-Spiel für uns. Wir wollen diesen Gegner hinter uns lassen und wollten unbedingt die ersten Punkte. Deshalb lief es vielleicht am Anfang nicht so gut“, blickte Trainerin Tessa Bremmer auf eine Partie zurück, in der sie Nervosität bei ihren Spielerinnen ausmachte. Zu schnelle Gegentore, vorne den Ball zweimal ins Seitenaus geworfen – die Vipers lagen nach sechs Minuten mit 1:4 im Rückstand. Binnen vier Minuten drehten Anna-Maria Spielvogel, Larissa Platen und Jana Scheib aber mit dem 5:4 das Spiel zur ersten Vipers-Führung. Den letztmaligen Ausgleich erzielte die am Ende beste Werferin der Luchse, Alexia Hauf, beim 5:5 (11.). Danach lag Wildungen stets in Front.

Trainerentscheidungen belohnt

Bremmer hat zunächst im Tor Lea Schüpbach aufgeboten. Die für einen Strafwurf von Routinier Sarah Lamp eingewechselte Manuela Brütsch führte sich mit diese gehalten Wurf direkt gut ein, musste noch mal kurz auf die Bank, bevor ihr Bremmer für die restliche Spielzeit ab der 18. Minute das Vertrauen schenkte. Apropos Vertrauen: Die Vipers-Trainerin traf eine Reihe Personalentscheidungen, die belohnt wurden. „Alle, die von der Bank gekommen sind, haben überzeugt und viel Spirit reingebracht“, lobte Bremmer.

Sie brachte für Maxime Struijs auf der Rückraum-Mitte-Position Anika Hampel, die sogleich bis zur Pause für Betrieb in der Offensive sorgte. Auch Annika Ingenpaß am Kreis hatte ganz wenig Einsatzzeit, aber Joline Huhnstock vertrat sie bestens. Vergeblich wartete Vanessa Plümer auf Außen auf ihre Chance. Kira Schnack (Torquote 1/7) erwischte zwar im Angriff einen schlechten Tag. „Aber sie ist in der Abwehr extrem wichtig fürs Team, auch weil sie mit ihrer Emotionalität viel bewegen kann“, begründete Bremmer.

Anlaufzeit benötigt

Zu Beginn der zweiten Hälfte benötigten die Teams vier Minuten Anlaufzeit. Nach dem 19:14 durch Munia Smits stellte Gästecoach Dubravko Prelcec auf eine offensive Abwehr um. Bremmer nahm eine Auszeit, um ihr Team auf die neue Aufgabe einzustellen. In der Folge sorgten die Vipers mit einem 8:3-Lauf zum 27:19 binnen zehn Minuten für die Vorentscheidung. In dieser Phase waren Smits, Jana Scheib und Larissa Platen sowohl in Spiel- als auch in Wurflaune. Insgesamt hatten sie mit 21 der 29 Tore offensiv einen großen Anteil am ersten Sieg der HSG.

Bad Wildungen: Brütsch 11 Paraden, Schüpbach 2 Paraden, Ingenpass, Smits 8/3, Hampel 3, Schnack 1, Platen 5/3, Patorra (n.e.), Struijs, Scheib 8, Blase (n.e.), Osswald (n.e.), Spielvogel 4, Huhnstock, Plümer.

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