Handball: Vipers-Trainerin Tessa Bremmer hofft auf Sieg

Bundesligist Bad Wildungen gegen Oldenburg vor richtungweisendem Spiel

Durchgesetzt: Auf freie Bahn, so wie hier gegen die Kirchhoferinnen Klara Schlegel (links), hofft die Bad Wildungens zweite Linksaußen Alina Otto morgen auch gegen den VfL Oldenburg.
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Durchgesetzt: Auf freie Bahn, so wie hier gegen die Kirchhoferinnen Klara Schlegel (links), hofft die Bad Wildungens zweite Linksaußen Alina Otto morgen auch gegen den VfL Oldenburg.

Mit einem Sieg am Samstag, 26.9. (19 Uhr, Ense-Halle), über den VfL Oldenburg hätte die HSG Bad Wildungen erst einmal einen Platz im Tabellenmittelfeld der 1. Frauenhandball-Bundesliga sicher.

Bad Wildungen - Bei einer Niederlage der auf Rang zehn stehenden Vipers gegen den auf Platz 13 stehenden Gast dürfte es die HSG in Anbetracht der kommenden schweren Aufgaben nicht leicht haben, aus der Nähe der abstiegsgefährdeten Zone herauszukommen. Somit steht der Zwölfte der Vorsaison schon am vierten Spieltag gegen den Zehnten der vergangenen Runde vor einer richtungsweisenden Begegnung.

„Wir wollen die zwei Punkte, die wir gegen Rosengarten liegen gelassen haben, gegen Oldenburg holen. Das ist ein Spiel, das wir gewinnen können, aber nicht müssen. Die Chance zu gewinnen ist da, auch wenn das nicht leicht werden wird“, versucht Tessa Bremmer, die Wichtigkeit der Partie abzuschwächen, doch die Bad Wildunger Trainerin weiß auch, dass sich ihre Mannschaft mit der völlig unnötigen 20:24 (12:10)-Niederlage bei Aufsteiger Handball-Luchse Buchholz-Rosengarten selbst in die Bredouille gebracht hat.

„Wir werden gegen Oldenburg voll auf Sieg spielen und haben dabei natürlich mehr Druck, als wenn wir in Rosengarten gewonnen hätten“, sagt die 37-Jährige. Bis auf Vanessa Magg (Knieoperation) kann die Vipers-Trainerin Bestbesetzung aufbieten, wobei noch nicht klar ist, ob Rekonvaleszentin Marieke Blase, die laut Bremmer aber noch nicht spielen soll, wenigstens wieder zum Kader gehören wird. „Wir haben die Niederlage gegen Rosengarten ausführlich analysiert. Den Mädels war bewusst, dass es ein schlechtes Spiel von uns war. Sie waren sehr selbstkritisch und haben auch keine Ausreden gesucht“, sagt Bremmer, die der Oldenburger 26:25-Auftakterfolg gegen die TuS Metzingen, den Dritten der Vorsaison, überrascht hat. Vor allem die gegen die TusSies zwölfmal erfolgreiche Halblinke Kathrin Pichlmeier und die sehr erfahrene Torfrau Julia Renner, sieht Bremmer als Stützen bei den Gästen an.

„Wir müssen gut spielen und das Tor treffen“, weiß Bremmer um zwei Faktoren für den angestrebten Sieg. Besonders von den Außenpositionen hofft sie dabei auf eine viel bessere Trefferquote und will neben der gesetzten Linkaußen Anna-Maria Spielvogel rechts erst einmal weiter auf Neuzugang Kira Schnack (HSG Blomberg-Lippe) setzen.

Der Einlass zur Partie gegen den VfL ist wie schon beim ersten Saisonheimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (27:22) erneut wieder nur für die Inhaber von Dauer- und Partnerkarten gestattet.

Von Jürgen Heide

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