HANDBALL Vipers verpflichten Rückraumspielerin

Verena Oßwald wechselt im Sommer von Aalborg nach Bad Wildungen

Verena Oßwald wechselt zu den Vipers nach Bad Wildungen
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Neuverpflichtung für die Vipers HSG Bad Wildungen: Rückraumspielerin Verena Oßwald.

Die HSG Bad Wildungen hat Verena Oßwald verpflichtet. Die Rückraumspielerin kommt vom dänischen Zweitligisten Aalborg EH zur nächsten Saison zu den Vipers.

Bad Wildungen - Beim Handball-Bundesligisten in Bad Wildungen hat die 21-Jährige einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 unterschrieben. Nach den Spielmacherinnen Anika Hampel (1. FSV Mainz 05), Leonie Patorra (SG BBM Bietigheim), Linksaußen Julie Hafner (A-Jugend Borussia Dortmund) und Kreisläuferin Jolina Huhnstock (Thüringer HC) ist Oßwald der fünfte Neuzugang des Erstligazwölften für die nächste Spielzeit.

Nachdem die Rückraumallrounderin im Sommer 2018 vom damaligen Zweitligisten HCD Gröbenzell auch wegen ihres Studiums zu den Kurpfalz Bären gewechselt war, hatte sich Oßwald mit den Ketscherinnen nach ihrer ersten Saison über den Erstligaaufstieg freuen können. Für den Neuling erzielte die Bayerin in 18 Spielen 41 Tore, bevor sie zu einem Auslandssemester nach Dänemark aufbrach und sich dort dann Aalborg anschloß.

Rechtshänderin als Entlastung

„Verena hat in Ketsch auf allen Rückraumpositionen und dabei viel auf halbrechts gespielt“, sagt HSG-Trainerin Tessa Bremmer über die Rechtshänderin, die auf dieser Position eine Entlastung für die gesetzte Linkshänderin Jana Scheib sein könnte.

Eine größere Rolle dürfte die 1,75 Meter große Rückraumspielerin künftig im Innenblock der Vipers spielen, da sie auch in der Abwehrzentrale decken kann. „Sie hat in Ketsch viel im Innenblock gespielt“, sagt Bremmer über die variable Rückraumspielerin. „Verena hat in Dänemark festgestellt, dass sie richtig Leistungssport machen will. Sie ist im athletischen Bereich recht stark“, sagt Bremmer über die frühere Ketscher Stütze.

Richtigen Verein gefunden

Die kommt auch deshalb nach Wildungen, weil ‘Ossi´, so ihr Spitzname, nach Deutschland zurück wollte. „Mit den Vipers habe ich sportlich sowie privat den richtigen Verein für meinen Entwicklungsschritt gefunden“, sagt Oßwald.

Genau wie andere Vipersspielerinnen auch verfolgt sie das Konzept Profisport und Berufsalltag. Oßwald schreibt ab Oktober dieses Jahres ihre Bachelorarbeit und wird dann als Kommunikationsdesignerin in Neuental in der Medienagentur von Vipers-Gesellschafter Simon Hallenberger arbeiten. (Jürgen Heide)

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