2. Handball-Bundesliga: HSG Bad Wildungen unterliegt in Sachsen - Mihai abgemeldet

Riesa schenkt 30 Tore ein

Fünf Tore sind zu wenig: Miranda Robben von der HSG Bad Wildungen versuchte mit schnellem Spiel den abgemeldeten Rückraum zu kompensieren - letztlich vergebens. Foto: Schröter

Riesa. Die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim hat gestern beim Spiel der 2. Handball-Bundesliga in Riesa eine 24:30 (14:13)-Niederlage einstecken müssen.

Erst um 15.45 Uhr waren die Gäste wegen der widrigen Straßenverhältnisse vor Ort. Bereits um 16.11 Uhr wurde die Partie angepfiffen. Entsprechend kurz fiel die Spielvorbereitung aus.

Bad Wildungen kam trotz der Vorbedingungen schnell ins Spiel, ging durch Cristina Mihai und Esther Meyfarth schnell mit zwei Toren in Führung. Schon früh, beim 3:3-Zwischenstand nahm Riesas Trainer eine Auszeit. Die schien sich zu lohnen, da die Gastgeberinnen in der Folge bis auf 11:6 davonzogen (18.). Die Gäste legten jetzt körperlich zu. Kirmse und Heusdens erhielten Zeitstrafen, dennoch gelang in einem Zwischenspurt das 11:11. Als Riesa durch Foksova die erneute Führung glückte, nahm auch Wildungens Trainer Gernot Weiss seine Auszeit. Auch die fruchtete. Kirmse, Mihai und Pollmer besorgten die 14:12-Führung. (27.). Der zweite Durchgang startete mit einem verworfenen Siebenmeter von Mihai, der zweite in diesem Spiel. Riesa zeigte sich hellwach und drehte zunächst das Ergebnis auf 15:14 um und baute es nach einem Robben-Gegentreffer auf 17:15 aus. Die Gastgeber hatten Mihai und Heusdens in Pressdeckung genommen, womit die Weiss-Sieben nicht zurecht kam. Dass dafür über den Kreis mehr lief, konnte Riesa verschmerzen.

Die Elbehexen ließen die HSG nicht mehr herankommen. Elf Minuten vor dem Spielende hielt man sich den Gast mit 23:19 auf Distanz.

Nach dem 24:20 kam Bad Wildungen trotz der zweiten Zeitstrafe von Mihai auf 23:24 heran. Dann aber schlug Riesa zwei Mal eiskalt zu. Letztlich sah es nach Aufgabe aus, da das Endergebnis mit 30:24 doch deutlich war. Nicht zu halten waren Marzena Kot, die acht Mal hinlangte. Aber auch Doreen Geheb, Ivana Vujica und Annika List, die alle drei Mal trafen, überzeugten mit ihrer Torausbeute.

Tore: Mihai 5/3, Robben 5/2, Pollmer 1, Meyfarth 3, Heusdens 3, Josefiak 4, Kirmse 3. (hwx)

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