Handball-Bundesliga Frauen

HSG Bad Wildungen will gegen Buchholz Revanche für Hinspielniederlage nehmen

Weg da: Wie hier die Oldenburgerin Jenny Behrend (rechts) will die Bad Wildungerin Sabine Heusdens morgen gegen ihren Ex-Klub Buchholz-Rosengarten ihre Gegnerinnen aus dem Weg räumen.
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Weg da: Wie hier die Oldenburgerin Jenny Behrend (rechts) will die Bad Wildungerin Sabine Heusdens morgen gegen ihren Ex-Klub Buchholz-Rosengarten ihre Gegnerinnen aus dem Weg räumen.

Mit einem Sieg über die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten kann die HSG Bad Wildungen am Samstag, 13. Februar (19 Uhr), einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt in der Bundesliga machen. Das Spiel wird in der Bergheimer Halle ausgetragen.

Bad Wildungen - Gewinnt der Elfte HSG Bad Wildungen gegen den auf Relegationsplatz 13 stehenden Gast, hätten die Vipers acht Punkte Vorsprung auf den Viertletzten. „Dann wären wir so gut wie durch“, sagt Tessa Bremmer.

Sogleich fügt die HSG-Trainerin aber an, dass sie weniger auf die Tabelle und viel mehr auf das Spiel gegen den Aufsteiger fokussiert sei. „Wenn wir verlieren, ist wieder alles offen“, sagt die 37-Jährige, aber selbst dann „habe ich keine Angst um den Klassenerhalt“, fügt die Niederländerin an.

„Wir müssen gegen Rosengarten gewinnen“, lautet Bremmers klare Forderung, wobei ihre Mannschaft durch die 20:24 (10:12-)-Niederlage am 19. September in Buchholz noch mit einer Portion „Extramotivation“ ins Spiel gehen werde, nachdem die unerwartete Pleite beim Neuling der bisherige Tiefpunkt der ansonsten passabel verlaufenden Saison der Vipers war. In der Nordheidehalle hatte die HSG eine 17:15-Führung (39.) noch verspielt. „Da haben wir uns blöd angestellt“, sagt Bremmer und geht davon aus, dass ihre Mannschaft neben dem guten Gefühl durch den 38:22-Sieg beim 1. FSV Mainz 05 wegen der Hinspielpleite auch mit „Revanchegefühlen“ in das Spiel gegen den Neuling gehen wird.

Aufsteiger gut besetzt

„Rosengarten ist auch durch seine Nachverpflichtungen auch in der Breite für einen Aufsteiger gut besetzt und hat viele erfahrene Spielerinnen mit Bundesligaerfahrung“, sagt Bremmer über das Team von Trainer Dubravko Prelcec. Die Luchse sind für sie auch deshalb eine „Wundertüte“, weil stets andere Spielerinnen stark spielen würden. Da sich die Vipers in Buchholz gegen die 5:1-Deckung der des Teams um die Ex-Leverkusenerin Kim Berndt schwer getan haben, kann sich Bremmer gut vorstellen, dass Prelcec wieder auf dieses Abwehrsystem setzen wird.

Sie selbst will auf der Rechtsaußenposition wieder Vanessa Plümer statt Kira Schnack starten lassen. „Sie hat das dort sehr gut gemacht und erst einmal die Nase vorn, was die Anfangsformation angeht“, sagt Bremmer. Zugleich freut sich die Trainerin, dass sie durch die relativ große Ausgeglichenheit ihres 15-köpfigen Kaders den „Luxus“ hat, „dass ich auch schon nach zehn Minuten wechseln kann, weil wir Alternativen haben“.

Mehr Alternativen

Zu denen soll wieder Larissa Platen zählen, nachdem die gegen Neckarsulm (31:35) in und in Mainz pausierende Rückraumallrounderin nach einer Zerrung im Oberschenkel am Dienstag wieder „ein bisschen reduziert“, so Bremmer ins Mannschaftstraining eingestiegen ist.

Für die zuletzt relativ wenig berücksichtigte Abwehr- und Rückraumaushilfe Sabine Heusdens wird die Partie gegen Buchholz-Rosengarten „ein besonders Spiel“, so Bremmer, weil die 33-jährige Halblinke bis zu ihrer Rückkehr im Sommer 2017 nach Bad Wildungen vier Jahre für die Luchse gespielt hat. (Jürgen Heide)

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