Handball: Bad Wildungen gibt sich vor dem nächsten schweren Spiel optimistisch

Robben: Wir sind stärker

Ein Sieg zählt: Wie in dieser Szene aus dem Hinspiel will sich Miranda Robben auch am Samstag gegen ihre Nellinger Gegenspielerin durchsetzen. Foto: Kaliske

Bad Wildungen. Nach vier Pflichtspielsiegen in Folge herrscht bei den Handballerinnen der HSG Bad Wildungen derzeit eitel Sonnenschein. Was die Erfolge im Dezember und im Januar des neuen Jahres wirklich wert sind, wird sich in den nächsten fünf Wochen erweisen.

Nach dem Gastspiel beim Tabellenzweiten TV Nellingen (Samstag, 19.30 Uhr) trifft die HSG in der Ensehalle auf die Aufstiegskonkurrenten Weibern und Dortmund, anschließend geht es nach Metzingen. Dazu kommt noch die Pokal-Partie, zu der der Bundesliga-Spitzenreiter Thüringer HC am 5. Februar in der Ensehalle aufkreuzt.

An dieses Spiel verschwendet Miranda Robben derzeit nach eigenen Angaben noch keinen Gedanken. „Wir konzentrieren uns jetzt ausschließlich auf Nellingen und Weibern. Das sind die ganz wichtigen Spiele, in denen sich mitentscheiden wird, ob wir die Playoffs erreichen“, sagt die 24-Jährige. Robben, die am Samstag beim 33:16-Kantersieg gegen Mainzlar ihre Klasse aufblitzen ließ und ihr Konto mit einem halben Dutzend Treffern auf 56 Tore aufstockte, kann sich an den letzten Auftritt in Ostfildern noch genau erinnern. Der verlief alles andere als nach Wunsch: Beim klaren 26:32 musste die HSG eine bittere Niederlage einstecken.

Das soll am Samstag natürlich anders werden - zumindest glaubt Robben, dass die Karten neu gemischt werden. „Wir sind jetzt ein Jahr weiter als damals und haben uns in dieser Zeit auch weiter entwickelt“, sagt die holländische Flügelflitzerin. „Wir sind stärker und ich glaube, dass für uns in diesem Spiel etwas zu holen ist.“

Was das Saisonziel Playoff-Platz betrifft, ist Miranda Robben optimistisch. Aber werden sich die Bad Wildunger Fans auch in der nächsten Saison an der Spielkunst der beliebten Holländerin erfreuen können? „Mein Vertrag bei der HSG läuft am Saisonende aus. Wie es danach weiter geht, habe ich noch nicht entschieden“, lässt Robben die Antwort offen. (ppp)

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